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Diese sechs DTM-Asse stellen sich den 24 Stunden auf der Nordschleife

DTM-Staraufgebot auf der Nürburgring-Nordschleife: Was den Reiz des 24-Stunden-Klassikers ausmacht und wieso drei Audi-Piloten ihr Cockpit verlieren (Update)

(Motorsport-Total.com) - Dieses Wochenende steht mit dem 24-Stunden-Rennen auf der Nürburgring-Nordschleife (zum Livestream) einer der ganz großen Langstrecken-Klassiker auf dem Programm. Und während in Le Mans dieses Jahr kein einziger DTM-Pilot am Start war, strotz das Feld in der Eifel vor aktuellen und ehemaligen DTM-Piloten - die sich sich am Samstag ab 15:30 Uhr nach dem DTM-Triple-Header als Draufgabe das vielleicht herausforderndste 24-Stunden-Rennen der Welt antun.

Nordschleife

Das diesjährige Feld beim 24-Stunden-Klassiker strotzt vor DTM-Piloten Zoom

Aber was macht den speziellen Reiz des Spektakels in der Eifel aus? "Das ist für jeden Fahrer die beste Strecke", erzählt DTM-Champion Rene Rast, der zum zwölften Mal am Start ist und 2014 triumphierte. "Es gibt kaum Auslaufzonen, aber viele schnelle Kurven. Und normalerweise lieben Rennfahrer diese Herausforderung. Es geht ständig bergauf und bergab."

Vor allem mit den aktuellen GT3-Autos mache die 25,378 Kilometer lange Strecke mit ihren über 80 Kurven viel Spaß. "Es ist hektisch und schnell - vor allem in der Nacht." Dass auf der Nordschleife keine Fans zugelassen sind, sei ein Wermutstropfen, "denn die Fans haben für eine einzigartige Atmosphäre gesorgt. Wir sind aber froh, dass wir hier fahren dürfen", sagt Rast.

Drei DTM-Piloten von Audi verlieren Nordschleifen-Cockpits

Aber was bedeutet ein Sieg beim 24-Stunden-Klassiker für einen Rennfahrer? "Das ist einer der größten Erfolge für jeden Rennfahrer, da es sich um das größte GT3-Rennen der Welt handelt - und um eines der herausforderndsten", sagt Rast. "Ich bin froh, dass ich das abhaken durfte, denn sonst hätte ich dort jedes Mal sehr viel Druck. Es ist sehr speziell, dort zu gewinnen."

Ursprünglich war es dieses Jahr geplant, dass abgesehen von LMP-Spezialist Loic Duval alle Audi-Werkspiloten in R8 LMS GT3 am Start sind. Doch dann reduzierte sich die Anzahl auf zwei Piloten: Mike Rockenfeller und Jamie Green hatten das Pech, dass der private Phoenix-Audi mit der Startnummer 14 vom Start zurückgezogen wurde, weil sich sich Teampartner Vincent Kolb das Hangelenk gebrochen hatte.


Fotostrecke: 24h Nürburgring 2020: Der Favoritencheck

Am Freitag erwischte es dann Robin Frijns, der mit dem werksunterstützten Car-Collection-Audi (Startnummer 3) gemeinsam mit Mirko Bortolotti, Christopher Haase und Markus Winkelhock gefahren wäre. Der Niederländer fasste einen grippalen Infekt aus. "Es ist nicht Corona", versicherte er auf 'Instagram', "aber ich fühle mich schwach. Daher haben Audi und ich entschieden, dass ich nicht teilnehmen werde."

Damit sind nur noch zwei Audi-DTM-Piloten - allerdings beide mit Werksunterstützung - am Start: Rast wird für Land-Motorsport mit der Startnummer 29 ins Rennen gehen, Nico Müller, der 2015 siegte, für das Phoenix-Team.

BMW: Eng erstmals auf zwei Autos, Auer feiert Premiere

Aber auch in den Reihen von BMW gibt es viele Piloten, die sich der Herausforderung stellen. Der Österreicher Philipp Eng ist sogar für beide M6 GT3 des Rowe-Teams nominiert. "Das wird für mich das erste Mal sein", sagt er.

"Es bedeutet auf der einen Seite mehr Arbeit und Fahrzeit, auf der anderen aber auch die doppelte Chance auf ein gutes Ergebnis. Ich denke, wir sind gut vorbereitet. Jetzt wird es darum gehen, gut durchzukommen und keine Fehler zu machen."

Sein Landsmann Lucas Auer, der mit Eng und DTM-Teamkollege Marco Wittmann den M6 mit der Startnummer 98 teilt, steht vor einer anderen Herausforderung. Der Kufsteiner ist zum ersten Mal am Start: "Die Vorfreude auf mein erstes 24h-Rennen auf der Nordschleife ist riesig. Ich bin aber auch ein wenig aufgeregt, wenn ich ehrlich bin. Die Strecke ist absolut legendär. Ich kann es kaum erwarten, dass es losgeht."

Während die meisten Piloten der Münchner auf die zwei Rowe-Autos verteilt sind, geht Youngster Sheldon van der Linde mit dem ehemaligen DTM-Champion Martin Tomczyk und BMW-Vorgänger Augusto Farfus für die legendäre Schnitzer-Mannschaft im Auto mit der Startnummer 42 ins Rennen.

Alle Fahrerpaarungen mit DTM-Beteiligung:

#1 Audi Sport Team (Phoenix) - Audi R8 LMS GT3
Nico Müller (SUI), Dries Vanthoor (BEL), Frederic Vervisch (BEL), Frank Stippler (GER)

#29 Audi Sport Team (Land Motorsport) - Audi R8 LMS GT3
Rene Rast (GER), Mattia Drudi (ITA), Christopher Mies (GER), Kelvin van der Linde (RSA)

#42 BMW Team Schnitzer - BMW M6 GT3
Sheldon van der Linde (RSA), Augusto Farfus (BRA), Jens Klingmann (GER), Martin Tomczyk (GER)

#98 Rowe Racing - BMW M6 GT3
Marco Wittmann (GER), Lucas Auer (AUT), Philipp Eng (AUT), Tom Blomqvist (SWE)

#99 Rowe Racing - BMW M6 GT3
Philipp Eng (AUT), Alexander Sims (GBR), Nicky Catsburg (NED), Nick Yelloly (GBR)

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