Startseite Menü

Audi gibt zu: "Weniger Aerodynamik ein Nachteil für uns"

Durch Regeländerung im Bereich der Aerodynamik werden die Flügel am Auto und der Abtrieb reduziert: Audi sieht sich dadurch im Nachteil gegenüber der Konkurrenz

(Motorsport-Total.com) - Weniger aerodynamische Hilfsmittel und weniger Abtrieb der DTM-Autos soll das Feld 2018 näher zusammenbringen. In Vallelunga Anfang März hatten Audi, BMW und Mercedes die Gelegenheit, ihre Fahrzeuge, die an das neue technische Reglement angepasst wurden, zu testen. Die Erkenntnisse, wie sich die Neuerungen auswirken, sind aus Audi-Sicht ernüchternd. "Audi hat durch die neuen Regeln keinen Vorteil. Ganz im Gegenteil, es ist ein Nachteil", sagt Audi-Motorsportchef Dieter Gass zu 'Motorsport-Total.com'.

Jamie Green

Audi sieht sich durch die Reduzierung der Aerodynamik im Nachteil Zoom

"Wir verlieren etwas von unserem Potenzial, aber wir versuchen, es in anderen Bereichen zu kompensieren", erklärt er. "Wir haben im vergangenen Jahr bewiesen, dass wir das beste Aero-Paket haben." Durch die Reduktion der Aerodynamik ist die Entwicklung der Autos eingeschränkt.

Weniger Abtrieb bedeutet mehr Arbeit für die Piloten. "Das Fahrzeug ist etwas schwieriger zu fahren", meint Gass und weist daraufhin, dass sich erst beim Saisonauftakt in Hockenheim herausstellen wird, welche genauen Auswirkungen die Regeländerung haben wird.

Audi will wieder angreifen

Nachteil hin oder her. Bei Audi will man sich davon nicht beeindrucken lassen und das Beste aus den Bedingungen machen. "Wir wollen Rennen gewinnen, und ich glaube, das können wir auch weiterhin", sagt der Sportchef der Ingolstädter.

"Wir müssen uns konzentrieren und unsere Fahrer müssen eng zusammenarbeiten. Wir haben einen sehr starken Fahrerkader und gute Leute im Team. Das wird in diesem Jahr sehr wichtig sein."


Abschied von Ekström: Best of "Go hard or go home"

Audi-Pilot Mattias Ekström hat 17 Jahre lang die DTM aufgemischt - Zu seinem Abschied aus der Serie gibt es seine besten Szenen Weitere DTM-Videos

DTM-Neuling Robin Frijns sieht in den neuen Aero-Regeln sogar einen kleinen Vorteil für sich persönlich. "Mein Rückstand den anderen Fahrern gegenüber ist dadurch geringer", sagt der Niederländer. Seine 17 DTM-Kollegen müssen sich schließlich erst an die neuen Voraussetzungen gewöhnen, und er kann unvoreingenommen ins Auto steigen und Gas geben.

Natürlich möchte der Audi-Fahrer von Beginn an bei der Musik sein und gute Ergebnisse einfahren. Aber ob er das gleiche Kunststück schafft wie Rene Rast und in seiner Rookie-Saison die DTM-Meisterschaft gewinnt, bezweifelt er. "Das würde mir schon gut gefallen, aber es ist nicht realistisch", bleibt Frijns auf dem Boden.

Neueste Kommentare

Noch kein Kommentar vorhanden!
Erstellen Sie jetzt den ersten Kommentar

Motorsport bei Sport1

Sport1
Motorsport Live - ADAC Formel 4
22.09. 11:00
Motorsport Live - ADAC TCR Germany
22.09. 12:00
Motorsport Live - ADAC GT Masters Countdown
22.09. 14:30
Motorsport Live - ADAC GT Masters Rennen
22.09. 15:00
Motorsport Live - ADAC GT Masters Analyse
22.09. 16:00

Aktuelle Bildergalerien

DTM am Nürburgring, Sonntag
DTM am Nürburgring, Sonntag

DTM am Nürburgring, Samstag
DTM am Nürburgring, Samstag

DTM am Nürburgring, Freitag
DTM am Nürburgring, Freitag

DTM-Demofahrt von Mick Schumacher
DTM-Demofahrt von Mick Schumacher

DTM Misano 2018: Die spektakulärsten Bilder
DTM Misano 2018: Die spektakulärsten Bilder

DTM in Misano, Sonntag
DTM in Misano, Sonntag

Motorsport-Fanshop

ANZEIGE

Motorsport-Total.com auf Twitter

Das neueste von Motor1.com

Test Toyota Supra 2019: Prototyp schon gefahren
Test Toyota Supra 2019: Prototyp schon gefahren

Fotostrecke: Die besten Rennauto-Designstudien in
Fotostrecke: Die besten Rennauto-Designstudien in "Gran Turismo"

Ferrari bringt streng limitierte Monza SP1 und SP2 Speedster
Ferrari bringt streng limitierte Monza SP1 und SP2 Speedster

Offiziell: Mercedes-AMG A 35 4Matic 2019 startet mit 306 PS
Offiziell: Mercedes-AMG A 35 4Matic 2019 startet mit 306 PS

BMW Z4 (2019): sDrive20i, sDrive30i und M40i vorgestellt
BMW Z4 (2019): sDrive20i, sDrive30i und M40i vorgestellt

Skoda enthüllt weitere Details des Kodiaq RS
Skoda enthüllt weitere Details des Kodiaq RS