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  • 01.04.2007 09:55

Zweifacher Klassensieg für die Porsche RS Spyder

Nach einer starken Aufholjagd feierten die Porsche RS Spyder bei der ALMS-Premiere in St. Petersburg einen Doppelsieg in der Klasse LMP2

(Motorsport-Total.com) - Im bis zum Schluss spannenden zweiten Saisonrennen setzten sich Titelverteidiger Sascha Maassen (Aachen) und Ryan Briscoe (Australien) mit der Startnummer 6 gegen ihre Teamkollegen Timo Bernhard (Dittweiler) und Romain Dumas (Frankreich) durch, die im RS Spyder mit der Startnummer 7 von der Pole Position ins Rennen gegangen waren.

Sascha Maassen und Ryan Briscoe

Sascha Maassen und Ryan Briscoe gewannen in der LMP2-Klasse Zoom

Nach abwechslungsreichen 2:45 Stunden auf dem in Downtown St. Petersburg am Golf von Mexico gelegenen Kurs trennten die in Weissach entwickelten und vom werksunterstützten Team Penske Motorsports eingesetzten Sportprototypen im Ziel nur 0,116 Sekunden. Für Sascha Maassen war es bereits sein 27. Sieg in der American Le Mans Series, für Ryan Briscoe sein erster Erfolg. Die Führung in der Meisterschaft (LMP2) übernahmen allerdings Timo Bernhard und Romain Dumas.#w1#

"Das ist ein schöner und verdienter Erfolg für das ganze Team, vor allem nach den Problemen, die wir beim Auftaktrennen in Sebring hatten", sagte Sascha Maassen, der von diesem Ergebnis selbst etwas überrascht war.

"Nach der turbulenten Startphase mit dem Boxenstopp und den zwei Stop-and-Go-Strafen gegen uns habe ich nicht mehr mit dem Klassensieg gerechnet. Jetzt geht die Saison für uns erst richtig los." Ryan Briscoe meinte: "Wir hatten ein schnelles Auto und in den entscheidenden Augenblicken das Glück auf unserer Seite. So gewinnt man Rennen."

Für Aufsehen hatten die RS Spyder schon im Qualifying gesorgt, als sie sich nicht nur gegen ihre Klassenkonkurrenten, sondern auch gegen die leistungsstärkeren LMP1-Boliden für die erste Startreihe qualifizierten. Das war ein Novum in der American Le Mans Series.

Beim Start des Rennens, das in der Schlussphase immer wieder durch Gelbphasen unterbrochen wurde, konnten sie aus dieser guten Ausgangsposition allerdings zunächst kein Kapital schlagen. Vor allem Romain Dumas hatte Pech: Nachdem ihm ein Konkurrent ins Heck gefahren war, musste er kurz darauf wegen eines Reifenschadens an die Box und fiel auf den 22. Platz zurück.

Ryan Briscoe konnte zunächst noch mit der Spitzengruppe mitfahren, bevor auch er durch einen Boxenstopp viel Zeit verlor: Ein herumfliegendes Spoilerteil hatte unter dem Auto den Lufteinlass verstopft und dadurch die Öltemperatur ansteigen und die Bremsen heiß werden lassen.

Mit einer tollen Aufholjagd kämpften sich die RS Spyder im Verlauf des Rennens immer weiter nach vorne. In den letzten Runden profitierten sie dann von der klugen Rennstrategie von Penske Motorsports: Während vor ihnen liegende Konkurrenten kurz vor dem Ziel noch einen Boxenstopp einlegen mussten, konnten sie durchfahren und Porsche den ersten doppelten Klassensieg in dieser Saison sichern.

Die RS Spyder des von Porsche betreuten US-Privatteams Dyson Racing kamen auf genau denselben Position ins Ziel wie schon beim Saisonauftakt in Sebring.

Andy Wallace (Großbritannien) und Butch Leitzinger (USA), die lange Zeit auf Podiumskurs gefahren waren und erst durch einen langen letzten Boxenstopp zurückfielen, belegten mit der Startnummer 16 den fünften Platz in der Klasse LMP2.

Im RS Spyder mit der Startnumer 20 wurden Chris Dyson (USA) und Guy Smith (Großbritannien) trotz zwei Drehern und einer unverschuldeten Kollision noch Klassensechste.

In der Klasse GT2 belegten Titelverteidiger Jörg Bergmeister (Langenfeld) und Johannes van Overbeek (USA) im Porsche 911 GT3 RSR von Flying Lizard Motorsports wie schon beim Auftaktrennen in Sebring den zweiten Platz.

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