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Wurz: "Le Mans ist ein 24-Stunden-Sprint geworden"

Toyota-Pilot Alexander Wurz spricht über die Faszination WEC und darüber, wie sich die 24 Stunden von Le Mans im Laufe der Jahre gewandelt haben

(Motorsport-Total.com) - Alexander Wurz ist in der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) längst heimisch geworden. 2014 geht der Ex-Formel-1-Pilot in seine dritte volle Saison als Toyota-Werksfahrer. Der bei TMG in Köln aufgebaute, geschlossene LMP1-Bolide in Verbindung mit den Michelin-Reifen ist für Wurz inzwischen so etwas wie eine zweite Haut geworden.

Alexander Wurz

Warten auf den nächsten Einsatz: Wurz fühlt sich auf der Langstrecke pudelwohl Zoom

"Schon in meiner Kindheit entwickelte ich eine Vorliebe für geschlossene Sportwagen", gesteht der Österreicher, der bei Toyota Wurz zusammen mit Kazuki Nakajima und Nicolas Lapierre das Fahrertrio für das Auto mit der Startnummer 7 bildet. Mit seinen 39 Jahren fungiert Wurz dabei nicht nur als Fahrer, sondern auch als Mentor für die jüngeren Kollegen. "Teamwork und die dahinterstehende Dynamik liegen mir einfach im Blut. Die Strategie ist ebenfalls ein ganz entscheidender Faktor. Man könnte sagen, dieser Sport wurde für mich gemacht", fasst Wurz seine Freude am Job bei Toyota in Worte.

Die WEC sieht der Le-Mans-Sieger von 1996 und 2009 auf dem allerbesten Weg. "Der Rückzug von Peugeot war ein Rückschlag, aber jetzt zählen wir die Tage, bis Porsche kommt", blickt Wurz auf die am 20. April in Silverstone beginnende Saison 2014 voraus und stellt heraus: "Wir haben 2014 drei Hersteller mit sehr interessanten, wirklich atemberaubenden Technologien im Feld. Die Art und Weise, wie das Regelbuch von den drei Herstellern ausgelegt wurde, unterscheidet sich grundlegend voneinander."

Grundlegende Unterschiede gibt es auch bei der Herangehensweise an die legendären 24 Stunden von Le Mans, auch 2014 wieder der unumstrittene Höhepunkt der WEC-Saison. Die Unterschiede macht Wurz allerdings nicht zwischen Audi, Toyota und Porsche aus, sondern vielmehr beim Vergleich zu den Le-Mans-Rennen früherer Tage: "Es gab Zeiten, da ging es in erster Linie um den Spritverbrauch. Heutzutage fahren wir rund um die Uhr Vollgas. Le Mans ist im Grunde ein 24-Stunden-Sprint geworden." Zwar sind Aspekte wie "Spritverbrauch und das Haushalten mit den Reifen" nach Aussage des Toyota-Werksfahrers nach wie vor wichtig, doch "die Grundvoraussetzung für den Erfolg sind das Tempo und die Konstanz des Tempos".

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