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Trauer in Le Mans: Simonsen verstorben

Schock am Samstagnachmittag: Allan Simonsen ist seinen Verletzungen nach dem Crash in der Frühphase erlegen - Schatten über dem Jubiläumsrennen

(Motorsport-Total.com) - Die 24 Stunden von Le Mans haben ihr Glück in den vergangenen Jahren bei schweren Unfällen mit glimpflichem Ausgang aufgebraucht. Bei der aktuellen Jubiläumsausgabe gibt es ein Todesopfer zu beklagen. Der Aston-Martin-Pilot Allan Simonsen ist seinen schweren Verletzungen nach einem Crash nach nur zwei Runden erlegen. Das gab der ACO in einem offiziellen Statement um 18:00 Uhr bekannt.

Allan Simonsen

Tiefe Trauer in Le Mans: Allan Simonsen (links) wurde nur 34 Jahre alt Zoom

Simonsen war in der Startphase in Tertre Rouge derart hart in die Leitplanken geschlagen, dass am Aston Martin Vantage V8 zwei Räder und sogar die Fahrertür abrissen. Der Däne wurde schnell geborgen und mit einem Krankenwagen in das Medical-Center an der Strecke transportiert. Dort verstarb der erfahrene Pilot nach Angaben des ACO wenig später. Simonsens Fahrzeug war bei schwierigen Bedingungen im Heck lose geworden und nach einem Schlenkern links in die Streckenbegrenzung abgebogen.

Aston-Martin-Chef David Richards informierte die Familie des sympathischen Piloten über den tragischen Zwischenfall. Allan Simonsen wurde nur 34 Jahre alt. Der Däne war siebenmal bei den 24 Stunden von Le Mans am Start. "Der ACO drückt seine tiefe Trauer und Anteilnahme aus", heißt es in einem Statement des Veranstalters. "Wir sind in den Gedanken bei den Angehörigen und allen, die Allan Simonsen nahe gestanden haben."

Simonsen ist der erste Todesfall bei den 24 Stunden von Le Mans seit Sebastien Enjolras 1997 im Vor-Qualifying. Der bis dato letzte Todesfall im Rennen ereignete sich 1986 (Jo Gartner).

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