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Schwerer Unfall: Davidson-Toyota aus dem Rennen

Bittere Pille für Toyota: Nach fünf Stunden übernahm Nicolas Lapierre die Führung, doch Anthony Davidsons Auto wurde von einem Ferrari aus dem Rennen befördert

(Motorsport-Total.com) - Schrecksekunde für Toyota: Nach fünf von 24 Stunden in Le Mans haben die Japaner ihr Auto mit der Startnummer acht (Anthony Davidson, Sebastien Buemi und Stephane Sarrazin) verloren. Kurz nach der Übergabe von Buemi an Davidson kollidierte dieser mit dem Ferrari 458 Italia mit der Startnummer 81.

Anthony Davidson

Der Toyota von Davidson/Buemi/Sarrazin ist nach fünf Stunden aus dem Rennen Zoom

Bei der Anfahrt zu Mulsanne versuchte Davidson, am roten AF-Corse-Fahrzeug vorbeizugehen, doch dabei kam es zu einer eindeutig von Pierguiseppe Perazzini verschuldeten Kollision. Davidsons Toyota TS030 hob spektakulär ab, überschlug sich und krachte mit hoher Geschwindigkeit in die Leitplanken, ebenso wie Sekundenbruchteile später auch der Ferrari.

Das Rennen musste daraufhin mit einer Safety-Car-Phase neutralisiert werden. Perazzini konnte selbstständig aussteigen, Davidson musste offenbar aus dem Auto geborgen werden. Das Team konnte auf Anfrage von 'Motorsport-Total.com' zunächst keine Auskunft über seinen Gesundheitszustand geben. Außerdem bitter für Toyota: Unmittelbar davor hatte Nicolas Lapierre erstmals im Rennen die Führung übernommen, nach einem beinharten Rad-an-Rad-Duell mit Audi-Pilot Benoit Treluyer.


Fotos: 24 Stunden von Le Mans, Rennen


Zudem hatte sich Davidsons Teamkollege Buemi kurz zuvor noch äußerst optimistisch gezeigt, was Toyotas Chancen angeht: "Wir sind am Limit, alles was geht", meinte er wenige Augenblicke vor dem Crash im Interview mit 'Motorsport-Total.com', warf aber im gleichen Atemzug ein: "Ich glaube auch, dass Audi am Limit ist, wenn du siehst, was Dumas gerade gemacht hat."

Und, fast prophetisch, sagte er: "Der Grip wird immer mehr, die Strecke immer schneller. Aber du musst auf der Linie bleiben. Wenn du neben die Linie kommst, crashst du. Daher ist es wichtig, dass wir weiterhin Druck machen und darauf warten, dass die Audis Fehler machen."


Auf die Frage, ob Toyota die 24 Stunden ohne technische Probleme überstehen würde, meinte der Schweizer kurz vor dem Aus: "Das ist jetzt noch schwierig zu sagen. Bisher hatten wir kein Problem, aber das kann schon passieren."

Ansonsten wirkte Buemi optimistisch: "Ich glaube, das Auto wird auch in der Nacht gut sein, aber ich weiß nicht, ob es mit den Temperaturen besser oder schlechter wird. Wir haben ein gutes und schnelles Auto, wir müssen nur pushen."

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