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  • 16.06.2012 · 09:53

  • von Roman Wittemeier

Regen im Warmup: Viele Abflüge

Regen stellt die Le-Mans-Teilnehmer schon im Warmup auf die Probe: Viele Ausritte am Morgen des großen Renntages - Bestzeit für Loic Duval (Audi)

(Motorsport-Total.com) - Pünktlich zum Start in den großen Renntag in Le Mans hat sich das Wetter verändert. In der Nacht waren immer mehr Wolken aufgezogen, die ausgerechnet zum Start der letzten Session vor dem Start ihre Schleusen öffneten. Innerhalb weniger Minuten war die Strecke komplett unter Wasser gesetzt. Die Teams hatten somit im Warmup mit extrem rutschiger Fahrbahn zu kämpfen. Viele waren diesem neuen Kampf anfangs nicht gewachsen.

Loic Duval, Romain Dumas, Marc Gene

Loic Duval fuhr den Leichtbau-R18 im regnerischen Warmup an die Spitze

Ein Gulf-Lola aus der LMP2 verabschiedete sich früh ins Kiesbett, der Oreca-Nissan von ADR-Delta landete am Reifenstapel und der DeltaWing wurde immer wieder durch Notausgänge manövriert. Zahlreiche weitere kleine Ausritte alarmierten die Rennleitung, die die Session kurzerhand mit roter Flagge unterbrach. Nach Bergung aller havarierten Fahrzeuge wurden die Autos noch einmal für 20 Minuten auf die Strecke gelassen.

Für Pescarolo ging es nach dem Restart mit dem nächsten Rückschlag weiter. Der Pescarolo 03, der nach der Verletzung von Jean-Christophe Boullion nur noch von zwei Fahrern pilotiert wird (Collard/Hall), rollte auf der Mulsanne-Geraden mit deftiger Nebelwolke am Heck aus - offenbar ein Getriebeschaden. Andrea Belicchi landete mit dem Rebellion-Toyota neben der Strecke. Dies alles führte dazu, dass alle anderen Teams es sehr vorsichtig angehen ließen.

Die Bestzeit im Warmup ging schließlich an Loic Duval (4:03.933 Minuten) im Leichtbau-R18 von Audi. Hinter dem Franzosen reihten sich die drei weiteren LMP1 aus Ingolstadt ein. Als bester Toyota-Pilot im Warmup fuhr Alexander Wurz in 4:08.580 Minuten auf Platz fünf, sein Markenkollege Stephane Sarrazin folgte direkt dahinter. Die Bestzeit in der LMP2-Klasse ging an Lucas Ordonez (Greaves), in der GTE-Szene war der AF-Corse-Ferrari mit Toni Vilander vorn.

Die 80. Auflage der 24 Stunden von Le Mans wird am Nachmittag um 15:00 Uhr gestartet - vermutlich wieder bei regnerischen Bedingungen.

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