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Rebellion Racing: Doch kein Motorsport-Aus!

Entgegen ursprünglicher Ankündigungen will Rebellion Racing doch im Motorsport bleiben und schielt auf GT3 - Dakar-Engagement soll erweitert werden

(Motorsport-Total.com) - Kehrtwende bei Rebellion: Der Schweizer Uhrenhersteller will dem Motorsport über 2020 hinaus nun doch treu bleiben und orientiert sich künftig in Richtung GT3-Szene.

Bruno Senna, Gustavo Menezes, Norman Nato

Rebellion Racing wird seine Rennsportaktivitäten doch nicht beenden, sich aber umorientieren Zoom

Im Februar hat Rebellion das Ende jeglicher Aktivitäten im (Motor-) Sport nach den 24 Stunden von Le Mans 2020 erklärt. Diese sind mittlerweile in den September verschoben und im November steht noch ein WEC-Rennen in Bahrain an. Ob man daran teilnehmen wird, hat Rebellion noch nicht entschieden.

Danach soll es nun doch mit Motorsportaktivitäten weitergehen, sofern nicht die wirtschaftlichen Auswirkungen von COVID-19 dem einen Strich durch die Rechnung machen. Rebellion ist nach dem Rückzug von Blancpain neuer Zeitnahmepartner der GT World Challenge von Stephane Ratel. Ein passender Zeitpunkt für den Einstieg in den GT3-Sport.

"Zunächst einmal müssen wir sehen, wie es mit der ökonomischen Krise weitergeht und dann, was uns die verschiedenen Meisterschaften anbieten", sagt Rebellion-Chef Calim Bouhadra gegenüber 'Sportscar365'. "Wir sind eine intensive Partnerschaft mit der SRO [Motorsports Group] und der GT World Challenge eingegangen und werden mit Sicherheit ein [GT3-] Team kreieren."

Alexandre Pesci

Das Dakar-Programm soll 2021 ausgebaut werden Zoom

Rebellion kann aber nicht einfach die bestehende WEC-Mannschaft in ein GT3-Team umfunktionieren, da das Engagement in der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) in enger Zusammenarbeit mit Oreca läuft. Die Franzosen müssten also entweder mitziehen oder sich von Rebellion trennen, womit wiederum die Rebellen ihr Team erweitern müssten.

Rebellion Racing hat sich außerdem 2020 bei der Rallye Dakar engagiert. Teambesitzer Alexandre Pesci kam mit einem Buggy in Saudi-Arabien auf Platz elf seiner Klasse ins Ziel. Das Engagement soll 2021 auf zwei Fahrzeuge ausgebaut werden. Dann soll Romain Dumas, dessen Team den Rebellion-Einsatz in diesem Jahr betreute, als Fahrer antreten.

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