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  • 19.07.2022 · 08:04

  • von Tobias Ebner, Co-Autor: Gary Watkins

Peugeot doch offen für Kundeneinsätze des 9X8 in WEC und Le Mans

Peugeot hatte sein Hypercar-Programm als reinen Werkseinsatz geplant, doch unter gewissen Voraussetzungen könnte es auch anders kommen ...

(Motorsport-Total.com) - Peugeots Hypercar 9X8 hat gerade mal sein erstes Rennwochenende in der Langstrecken-WM WEC hinter sich, da kann sich der französische Hersteller schon eine Vergrößerung seiner Le-Mans-Fahrzeugflotte vorstellen.

Loic Duval, Gustavo Menezes, James Rossiter

Mittelfristig könnten noch mehr Peugeot 9X8 unterwegs sein Zoom

"Wenn wir die Möglichkeit haben, mehr Peugeots in der Startaufstellung zu haben, wären wir sehr glücklich", stellt Peugeot-Sportchef Jean-Marc Finot im Gespräch mit der internationalen Edition von 'Motorsport.com' klar. Wie genau ein Programm mit noch mehr LMH-Prototypen der Löwenmarke aussehen soll, darüber sagt Finot: "Alles ist möglich."

Demnach könnte man sich bei Peugeot eine Aufstockung des Werksaufgebots vorstellen, sofern sich ein zahlungskräftiger Sponsor findet. Ebenso möglich ist es aber, dass man Fahrzeuge an interessierte Kundenteams verkauft. Eine Bedingung dafür gibt es jedoch.

"Es handelt sich um ein Werksprogramm, und darauf konzentrieren wir uns. Das bedeutet aber nicht, dass wir bei Interesse eines Kunden den Fall nicht prüfen würden. Aber wir müssen sicher sein, dass die Unterstützung, die für den Kunden notwendig wäre, nicht die Leistung des Werksteams oder des Werksprogramms beeinträchtigen würde", erklärt Finot.

Peugeot zu LMP1-Zeiten mit größerem Aufgebot

Die Äußerungen stellen für Peugeots Hypercar-Programm einen Paradigmenwechsel dar. Bisher sprachen die Franzosen immer von einem reinen Werksprogramm im Zusammenhang mit dem 9X8. Wann es Kundenautos geben wird, steht noch nicht fest.


WEC 6h Monza 2022: Rennhighlights

Die besten Szenen von den 6 Stunden von Monza, dem vierten Lauf zur Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) 2022

Peugeot feierte bei den 6h von Monza seine Premiere in der WEC. Duval/Menezes/Rossiter hielten in der #94 im ersten Renndrittel gut mit den beiden Toyotas und dem Alpine mit, hatten nach Problemen letztlich aber 25 Runden Rückstand.

Di Resta/Jensen/Vergne pilotieren das Auto #93, hatten in Monza jedoch mit sehr vielen Kinderkrankheiten zu kämpfen. Die Pace des 9X8 indes war vielversprechend. Auf den dominierenden Glickenhaus fehlten in Italien rund 1,6 Sekunden. Toyota und Alpine waren weniger als eine Sekunde von den französischen Hypercars entfernt.

Schon in seiner letzten Ära in der Top-Klasse des Langstreckensports stellte Peugeot sein Fahrzeug Kundenteams zur Verfügung. Neben drei werksseitig eingesetzten 908 HDi FAP ging bei den 24h von Le Mans 2009 auch ein privater Peugeot-LMP1 von Pescarolo Sport an den Start. 2010 und 2011 fuhr das Oreca-Team mit einem Peugeot auf der Langstrecke.

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