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Laurens Vanthoors LMDh-Aufstieg: Besser vorbereitet als zu Audi-Zeiten

Mit 31 Jahren sieht sich Laurens Vanthoor auf dem Zenit seines Schaffens: Der Wechsel ins LMDh-Projekt von Porsche erfolge daher zur genau richtigen Zeit

(Motorsport-Total.com) - Mit der Berufung in den Fahrerkader für das LMDh-Programm von Porsche wurde für Laurens Vanthoor nach eigener Aussgen etwas wahr, "von dem ich seit zehn Jahren geträumt habe." Doch auch wenn der Wechsel in den Prototypen-Sport schon lange ein Ziel des Belgiers war, so sieht Vanthoor den richtigen Zeitpunkt dafür genau jetzt gekommen.

Laurens Vanthoor

Laurens Vanthoor sieht die LMDh als letzten Karriereschritt an Zoom

"Ich freue mich, dass es jetzt passiert", so Vanthoor gegenüber 'Motorsport-Total.com'. "In den vergangenen Jahren, seit ich für Porsche fahre, in denen verschiedene Arten von Rennen in America und generell mehr Langstreckenrennen gefahren bin und mit einem solchen Hersteller zusammenarbeiten konnte, habe ich eine Menge gelernt."

Diese Erfahrungen fehlten ihm in den Jahren 2015 und 2016 noch, als sich der damalige Audi-Pilot Hoffnungen auf einen Platz im LMP1-Auto der Ingolstädter machte. Um diese zu unterstreichen, trat Vanthoor zweimal bei den 24 Stunden von Le Mans in der LMP2-Klasse an. Der Rückzug von Audi aus der Langstrecken-WM Ende 2016 ließ seine Hoffnungen platzen.

Perfektes Timing für den Wechsel

Vanthoor wechselte im Anschluss zu Porsche, wo weiter der GT-Sport seine Heimat war. Mit zwei Titelgewinnen in der IMSA-Meisterschaft und einem Klassensieg bei den 24 Stunden von Le Mans etablierte sich Vanthoor als einer der besten GT-Piloten. Und fühlt sich nun für den Aufsteig in die Top-Kategorie bereit.


Präsentation des Porsche 963

"Ich habe jetzt sicherlich viel mehr Erfahrung und bin besser vorbereitet als ich es damals bei Audi war. Das verstehe ich jetzt auch selber", gibt Vanthoor zu. "Ich bin jetzt 31 und sehe diesen Schritt in die LMDh als letzten in meiner Karriere an. Ich bin jetzt so erfahren wie noch nie in meiner Karreire und bin noch nicht zu alt. Wenn man so will, bin ich auf meinem Zenit, daher ist es ein perfektes Timing."

In der Saison 2022 muss Vanthoor aber zunächst zweigleisig Fahren. Neben der Entwicklung des Porsche 963, in die er als Testfahrer eingebunden ist, stehen die Renneinsätze für das Team SSR Performance in der DTM auf seinem Programm. Abgelenkt sei er durch diese Doppelbelastung aber nicht.

Weiter voller Konzentration auf DTM

"Natürlich gehen wir testen, und ein Teil deines Gehirn arbeitet auch daran, aber darüber denkt man nicht nach. Da ürberwiegt der Wille, es gut zu machen. Egal, welches Rennen ich fahre, ich will gewinnen - zu 100 Porzent", sagt Vanthoor.

"Selbst wenn meine Zukunft irgendwo anders liegen würde, wollte ich dieses Projekt positiv abschließen", sagt der Belgier über sein DTM-Engagement. Allerdings muss Vanthoor auch zugeben: "Es ist schon etwas merkwürdig zu wissen, dass ich wahrscheinlich nur dieses Jahr [DTM] fahren werde. Aber darauf werde ich mich konzentrieren."

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