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Offiziell: Peugeot steigt mit Hypercar in die WEC ein!

Peugeot wird in die Hypercar-Klasse der Langstrecken-Weltmeisterschaft einsteigen - 2022 soll es soweit sein, Rebellion-Oreca-Connection erwartet

(Motorsport-Total.com) - Diese Meldung dürfte beim Le-Mans-Veranstalter ACO für ganz große Erleichterung sorgen: Als dritter großer Hersteller hat Peugeot eine Teilnahme an der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) verkündet.

Peugeot

Peugeot wird sich in der LMP1-Nachfolgekategorie engagieren Zoom

Der Einstieg soll 2022 erfolgen. Das bedeutet entweder, zum Auftakt der WEC 2022/23 oder bereits zu den 24 Stunden von Le Mans 2022.

Details zum Programm wurden noch nicht bekannt gegeben. Erwartet wird eine Kooperation mit Rebellion Racing und Oreca, die bereits seit einigen Wochen spekuliert wird. Offizielle Informationen zum Programm folgen 2020.

Die Rede ist von einem "hybrid-getriebenen Hypercar". Hybridantrieb ist in der WEC ab 2020/21 mit dem neuen Hypercar-Reglement nicht mehr obligatorisch.

Jean-Marc Finot, Motorsportchef des Mutterkonzern PSA, sagt: "Ich freue mich darauf, die Fähigkeiten und Leidenschaft meines Teams in dieses Projekt zu stecken. Es ist eine neue Herausforderung und unsere Experten werden ihren Willen zum Sieg unter Beweis stellen. Angetrieben werden sie von ihrer jahrelangen Erfahrung in Top-FIA-Rennserien und ihrem Hunger nach Erfolg."

Peugeot-Markenchef Jean-Philippe Imparato ergänzt: "Peugeots Leidenschaft für den Motorsport hat immer eine zentrale Rolle bei den vielen Siegen gespielt, die wir unserer Geschichte geholt haben."


Fotostrecke: 2007-2011: Peugeot in Le Mans

"Die Änderungen, die die WEC [am Reglement] vorgenommen hat, steht in Einklang mit dem Wandel, dem wir uns unterziehen. Das bedeutet die Elektrifizierung unserer Antriebe und den Launch von High-Performance-Fahrzeugen in Kooperation mit PSA Motorsport. Das 508 Peugeot Sport Konzept nimmt das bereits voraus."

Peugeot hatte sich bereits zwischen 2007 und 2011 bei den 24 Stunden von Le Mans, in der europäischen Le-Mans-Serie (ELMS) und dem WEC-Vorläufer ILMC (interkontinentaler Le-Mans-Cup) engagiert. Als 2012 die erste Saison der WEC starten sollte, zog sich Peugeot aufgrund einer finanziellen Krise völlig überraschend zurück. Das stürzte die junge Meisterschaft gleich in eine Existenzkrise.

2017 sollte nach erfolgter Sanierung der Einstieg erfolgen, doch PSA zog die Rallycross-Weltmeisterschaft (WRX), die ab 2020 einmal rein elektrisch fahren sollte, einem teureren LMP1-Hybridengagement vor. Nachdem die Elektro-WRX nicht zustande kam, zog Peugeot auf der Stelle den Stecker. Seitdem war die französische Marke ohne Motorsport-Engagement.

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