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G-Drive lässt Katze aus dem Sack: Gemeinsame Sache mit Jota

Roman Russinow hat seine Pläne für 2016 bekannt gegeben: Jota Sport wird das Einsatzteam für G-Drive Racing in WEC und ELMS - inklusive Giedo van der Garde

(Motorsport-Total.com) - Lange Zeit hat sich Roman Russinow über den Winter bedeckt gehalten, wohl aber stets selbstsicher betont, dass er für die Saison 2016 ein Projekt in der Hinterhand habe. Nun steht es fest: Jota Sport wird das neue Einsatzteam von G-Drive Racing. Die Le-Mans-Sieger der LMP2-Klasse von 2014 bringen jeweils einen LMP2 in der ELMS und der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) an den Start. Der bekannte Gibson 015S wird in der kontinentalen Meisterschaft rollen, der neue Oreca 05 geht auf Welttournee.

Roman Russinow, Nathanael Berthon

Neues Glück mit neuem Auto: G-Drive Racing spannt mit Jota zusammen Zoom

Das Programm ist dabei dasselbe, das Jota Sport bereits früher in diesem Winter verkündet hatte: Simon Dolan, Jake Dennis (in Abwechslung mit Harry Tincknell) und Giedo van der Garde werden die ELMS sowie die 24 Stunden von Le Mans mit dem Gibson 015S in Angriff nehmen, der weiterhin die traditionelle Startnummer 38 trägt. In der WEC kommt ein neu erworbener Oreca 05 zum Einsatz. Russinow kann hier auf die Unterstützung von Nathanael Berthon bauen, der von Murphy Prototypes herüberwechselt.

"Es ist toll, mit Roman, einem russischen Weltmeister, zu fahren", sagt der 26-Jährige. "Er wird dem Team helfen, noch mehr Erfolg zu haben." Ziel ist nichts Geringeres als der Le-Mans-Sieg in Kombination mit dem LMP2-Titel in der Weltmeisterschaft. "Aber wenn ich wählen müsste, würde ich Le Mans wählen", betont Berthon. Jota Sport hat die entsprechenden Vorbereitungen bereit getroffen und kooperiert ab der Saison 2016 mit Arden Motorsport. Russinow bringt nun einen zahlungskräftigen Sponsor mit.

Der Russe hatte in der WEC-Saison 2015 mit Oak Racing als Einsatzteam den LMP2-Titel geholt, doch es war ein bittersüßer Erfolg für ihn. Bereits vor dem Finale war es zum Zerwürfnis zwischen ihm und Oak Racing gekommen. Das Werksteam von Onroak Automotive hatte zu diesem Zeitpunkt bereits Extreme Speed Motorsports als neuen Partner verkündet. "Es ist ihre Wahl. Für sie ist es sicherlich eine gute Entscheidung, mit ESM zusammenzuspannen", sagte der 34-Jährige in Bahrain im Interview mit 'Motorsport-Total.com' enttäuscht.

Wer der dritte Fahrer im WEC-Kader wird, ist unterdessen noch nicht kommuniziert worden. Vergangenes Jahr fuhren Oliver Turvey, Mitch Evans und Filipe Albuquerque für das Team von Simon Dolan und Sam Hignett. Albuquerque ist aber bereits beim neuen RGR-Team unter Vertrag.

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