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  • 22.02.2017 · 12:16

  • von Roman Wittemeier

ACO denkt nach: DPi als Notlösung für LMP1-Kategorie?

Die in den USA bestens funktionierende DPi-Kategorie könnte in der LMP1-Klasse der WEC starten -ACO-Sportchef: "Wäre kein allzu großer Aufwand notwendig"

(Motorsport-Total.com) - Angesichts der rapide sinkenden Starterzahlen in der LMP1-Klasse der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) machen sich die Verantwortlichen des Le-Mans-Veranstalters ACO ihre Gedanken. Bei einem Besuch des IMSA-Saisonauftakts in Daytona nahmen ACO-Präsident Pierre Fillon, WEC-Promoter Gerard Neveu und ACO-Sportchef Vincent Beaumesnil eine Idee mit. Die in den USA eingesetzten DPi-Fahrzeuge könnten schnell zu privaten LMP1-Autos umgerüstet werden.

Cadillac DPi

Der Cadillac-DPi ist ein LMP2-Dallara mit V8-Motor von General Motors Zoom

"Der Cadillac ist ein Dallara P217 mit einem Motor von GM. Ich glaube nicht, dass ein großer Aufwand notwendig wäre, um daraus einen privaten LMP1 zu machen", wird Beaumesnil von sportscar365.com zitiert. "Wenn sich jemand das Dallara-Chassis nimmt und dort einfach den Cadillac-Motor hineinbaut, dann sehe ich kein Hindernis, solange der Einsatz durch ein Privatteam erfolgt", erklärt der Franzose. Der ACO hatte bislang nicht viel vom Konzept der DPi wissen wollen.

Der 6,2-Liter-V8 von Cadillac könnte jederzeit auf eine Leistung von rund 650 PS gebracht werden. Um in der LMP1-Klasse der WEC starten zu dürfen, müsste das Fahrzeug mit dem obligatorischen Fuel-Flow-Meter und den vom ACO vorgeschriebenen Sensoren ausgestattet werden. Die Tür steht also weit offen. "Die LMP1-L-Klasse wird 2018 aber ohnehin besser dastehen", meint Beaumesnil. Ein generelles Startrecht für US-amerikanische DPi-Teams mit Herstellerbeteiligung lehnt der ACO allerdings ab.

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