powered by Motorsport.com
Startseite Menü

Nach sechs Stunden: Der Regen ist da - Rote Flagge draußen

Update: Auf der mittlerweile komplett nassen Nordschleife ist der Fahrbetrieb unterbrochen - Aston Martin führt vor den beiden Manthey-Porsche

(Motorsport-Total.com) - Ein Viertel der Distanz liegt beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring hinter Fahrern, Teams und Zuschauern. Die Dunkelheit ist längst über der Nordschleife hereingebrochen und auch der angekündigte Regen hat die 25,378 Kilometer lange Strecke inzwischen heimgesucht. Kurz vor 21:00 Uhr öffnete der Himmel seine Schleusen und machte den Kampf um den Sieg noch nervenaufreibender als ohnehin schon. Wenige Minuten vor der Sechs-Stunden-Marke kam die Rote Flagge heraus, weshalb sich das Feld derzeit im Stillstand befindet. Hauptgrund für die Unterbrechung ist laut DMSB-Sprecher Michael Kramp "Nebel im Bereich der Fuchsröhre".

Pedro Lamy, Allan Simonsen, Stefan Mücke, Darren Turner

Nach 32 Nordschleifen-Runden lag der Aston Martin auf Platz eins Zoom

An der Spitze liegt zum Zeitpunkt des Abbruchs nicht der Marc-VDS-BMW mit der Startnummer 25, sondern nach wie vor der Aston Martin mit der 007, da der Stand nach 32 Runden herangezogen wurde. Somit werden Turner/Mücke/Simonsen/Lamy auf Platz eins geführt. Wann der Fahrbetrieb fortgesetzt wird, steht derzeit noch nicht fest.

Auf den Plätzen zwei und drei liegen die beiden Manthey-Porsche von Lieb/Dumas/Luhr/Bernhard und Holzer/Tandy/Bergmeister/Lietz. Zwischenzeitlich hatte der Phoenix-Audi mit der Startnummer 1 von Rockenfeller/Fässler/Stippler/Winkelhock Platz eins inne. Doch sowohl der im Vorjahr siegreiche R8 als auch der Aston Martin mit der Startnummer 007 gaben ihre vorübergehende Führung auf, um früh auf Regen-Setup umzurüsten. Neben dem Wechsel auf Profilreifen wurden bei dieser Gelegenheit Veränderungen am Heckflügel sowie am Fahrwerk vorgenommen.

Die beiden Manthey-Porsche blieben eine Runde länger mit Slicks draußen, erreichten die Boxengasse aber auch auf der regennassen Piste unbeschadet und wurden in jeder Phase zu den großen Profiteuren. Anschließend war es Maxime Martin, der am Steuer des BMW Z4 von Marc VDS mächtig auf die Tube drückte, zum Zeitpunkt des Abbruchs aufgrund der Wertung aus Runde 32 aber auf Platz acht geführt wird.


Fotos: 24-Stunden-Rennen Nürburgring


Einen weiteren schweren Rückschlag musste unterdessen die Mannschaft von Timbuli verkraften. Nachdem der Porsche mit der Startnummer 35 (Hennerici/Brück/van Lagen/Seefried) in Folge des Samstagsunfalls gar nicht erst starten konnte, wurde auch das Schwesterauto mit der Startnummer 45 (Seefried/Siedler/Kaffer/Hennerici) in einen Unfall verwickelt.

Am Nissan GT-R von Krumm/Yamauchi/Schulze/Schulze wurde in Folge der anfänglichen Probleme im Bereich der Kühlung inzwischen der gesamte Motor gewechselt. Während die Nismo-Mannschaft aus Japan die Hoffnungen noch nicht aufgegeben hat, fand der Dörr-McLaren nach seinem frühen Motorschaden nicht mehr den Weg zurück auf die Strecke.

TOYOTA-AKTION

ANZEIGE

Motorsport bei Sport1

Sport1
Motorsport - Porsche Carrera Cup, Rennen
19.05. 23:00
Motorsport - ADAC GT Masters Magazin
19.05. 23:30
Motorsport - DTM
24.05. 19:25
Motorsport - Porsche Carrera Cup, Magazin
25.05. 12:30
Motorsport - Porsche Mobil 1 Supercup, Magazin
01.06. 19:30

Langstrecken-Newsletter

Abonnieren Sie jetzt den kostenlosen täglichen und/oder wöchentlichen Langstrecken-Newsletter von Motorsport-Total.com!
Anzeige

Das neueste von Motor1.com

Mercedes Experimentelles Sicherheitsfahrzeug 2019: Noch mehr Ideen
Mercedes Experimentelles Sicherheitsfahrzeug 2019: Noch mehr Ideen

Mercedes stellt Experimentelles Sicherheitsfahrzeug 2019 vor
Mercedes stellt Experimentelles Sicherheitsfahrzeug 2019 vor

Lilium Jet als Fünfsitzer: Flugtaxi absolviert Erstflug
Lilium Jet als Fünfsitzer: Flugtaxi absolviert Erstflug

Test BMW X2 M35i: Ernsthafte Hot-Hatch-Alternative?
Test BMW X2 M35i: Ernsthafte Hot-Hatch-Alternative?

H&R-Gewindefahrwerk für den VW Tiguan
H&R-Gewindefahrwerk für den VW Tiguan

Video: Toyota GR Supra 3.0 (2019) im Test
Video: Toyota GR Supra 3.0 (2019) im Test