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Entscheidung: Manthey setzt auf den RSR

Teamchef Olaf Manthey zieht den GT3-Porsche zurück und setzt ab sofort auf die Power des 911 RSR: "Die Startnummer elf war unsere Option"

(Motorsport-Total.com) - Ein Manthey-Porsche ist bereits nach zwei Stunden in der Box verschwunden. Das erfahrene Team nahm den Porsche GT3 R aus dem Rennen und setzt nun - neben der Betreuung des Hybrid-911ers - alles auf die GT2-Version mit Kürzel RSR. Manthey hatte zwei Ausführungen des Sportwagens mit dem gleichen Fahrerquartett genannt. Die beiden verbliebenen Manthey-Autos liegen derzeit hinter dem führenden Farnbacher-Ferrari auf den Plätzen zwei und drei.

Lucas Luhr, Marc Lieb

Manthey setzt ab sofort auf die GT2-Version des Porsche 911 Zoom

"Wir wollten zwei Eisen im Feuer haben, haben nun den einen Wagen zurückgezogen" erklärt Timo Bernhard, der am frühen Abend seinen ersten Stint bei schwierigen Bedingungen absolvieren wird. Sein Teamchef Olaf Manthey ergänzt: "Das Auto war unsere Option, falls dem RSR am Anfang etwas passieren sollte. Weil der Startnummer elf nichts passiert ist, haben wir den Wagen herausgezogen und konzentrieren uns jetzt auf die Startnummer 18."

"Die Bedingungen sind für die Piloten sehr schwierig. Man muss zum richtigen Zeitpunkt mit dem richtigen Reifen unterwegs sein. Wir haben da bislang ganz gut gelegen", sagt der erfahrene und erfolgreiche Porsche-Teamchef. "Man kann das Rennen jetzt noch nicht richtig lesen. Erst wenn alle Fahrerpaarungen mal durchgespielt sind, dann kann man bewerten, wie sie sich auf kompletten Vierfachstints bewähren. Im Moment stochert man da im Trüben."

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