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24h Nürburgring 2019: Freie Reifenwahl für die GT4

In der GT4-Klasse SP10 ist ab dem kommenden Jahr beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring die Wahl der Reifenmarke freigestellt

(Motorsport-Total.com) - Zwar sind es noch mehr als 10 Monate bis zum 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring 2019 (20. bis 23. Juni), doch der Veranstalter ADAC Nordrhein stellt schon jetzt die Weichen für die nächste Ausgabe des Langstrecken-Klassikers auf der Nordschleife und trifft erste Reglementsentscheidungen. Und diese betreffen die Klasse SP10 für GT4-Fahrzeuge. Die bislang vorgeschriebene Verwendung von Einheitsreifen des Exklusivpartners Hankook entfällt ab der Saison 2019. Die Teilnehmer sind damit künftig in der Wahl ihrer Reifen frei.

GT4-Klasse

in der GT4-Klasse SP10 wird 2019 kein Einheitsreifen mehr vorgeschrieben Zoom

Hintergrund der Entscheidung ist der auslaufende Exklusivreifenvertrag, der für das kommende Jahr neu hätte ausgeschrieben werden müssen. Im Zuge der internen Diskussionen entschlossen sich die Organisatoren des Saisonhöhepunkts auf der Nordschleife, dem vielfach vorgetragenen Wunsch der Rennteams zu folgen und die Wahl des Reifenfabrikats künftig freizustellen - natürlich im Rahmen der durch die Ausschreibung und die Balance of Performance (BoP) getroffenen Reglementierungen.

Der nun getroffenen Entscheidung gingen intensive Gespräche voraus. "Wir freuen uns, den Teams einen Wunsch erfüllen zu können und die Reifen künftig wieder freizustellen", betont Rennleiter Walter Hornung. "In der GT4 sehen wir eine Fahrzeugkategorie, die ihr Potenzial als Einsatzgebiet ambitionierter Privatteams noch lange nicht ausgereizt hat."


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Bei der Einführung der Exklusivreifenpflicht hatte die Situation sich noch anders dargestellt: "In der GT4-Kategorie drohte uns vor einigen Jahren ein technisches Wettrüsten, das wir frühzeitig unterbinden wollten", sagt der Rennleiter. Nach der Analyse der Entwicklung kamen die Organisatoren nun zu dem Schluss, dass dies gelungen ist.

"Inzwischen hat sich die GT4-Kategorie weiterentwickelt. Wir freuen uns, die Klasse jetzt durch die Freistellung der Reifen noch einmal zusätzlich zu beleben", so Hornung weiter. Das erscheint auch notwendig, denn in diesem Jahr waren beim 24h-Rennen gerade einmal fünf Fahrzeuge in der Klasse SP10 gemeldet. Einige Teilnehmer hatten ihre GT4-Fahrzeuge, auch wegen der Reifenregel, in anderen Klassen wir der SP8T oder SP6 gemeldet.

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