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Jeff Gordon auf der Talladega-Pole

05. Mai 2012 - 20:45 Uhr

Mit einer im Vergleich zur Konkurrenz abweichenden Linie holt sich Jeff Gordon die Pole für die Restrictor-Plate-Schlacht in Talladega und baut eine Serie aus

Jeff Gordon
Jeff Gordon stand in jeder seiner 20 Cup-Saisons auf Pole-Position
© NASCAR

(Motorsport-Total.com) - In Talladega gibt die Startaufstellung im Hinblick auf das Rennergebnis etwa so viel Anhaltspunkte wie das Alter der Piloten - nämlich gar keine. Speziell nachdem das über Jahre gewohnte Pack-Racing auf den Superspeedways seit Beginn der laufenden Saison endgültig zurück ist, lässt sich nirgendwo so schwer ein Sieger vorhersagen wie in Talladega und Daytona. Ungeachtet dessen nahmen die 44 in Talladega anwesenden Sprint-Cup-Piloten das Einzelzeitfahren im Kampf um die Startplätze bei optimalen äußeren Bedingungen (28 Grad Außentemperatur und stellenweise bewölkter Himmel) unter die Räder.

Jeff Gordon war in 49.973 Sekunden (191,624 Meilen pro Stunde) der Schnellste und nimmt das Aaron's 499 damit im zweiten Jahr in Folge von der Pole-Position in Angriff. Für den Hendrick-Piloten ist es damit die 20.(!) Saison hintereinander, in der er es auf mindestens eine Pole-Position brachte. Im laufenden Jahr war der vierfache NASCAR-Champion bisher jedoch alles andere als vom Glück verfolgt. "Wir brauchen jeden positiven Aspekt, den wir kriegen können, denn wir hatten bisher ein schwieriges Jahr", kommentierte Gordon.

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Die von Gordon in der zweiten von zwei fliegenden Runden in den Asphalt gebrannte Zeit ist die schnellste Pole-Runde in Talladega seit seiner eigenen im Frühjahr 2007. Ursache dafür sind die im Vorfeld der Saison getätigten Veränderungen an den Restrictor-Plates, die in erster Linie mit dem Ziel der Rückkehr zum Pack-Racing vorgenommen wurden. Im Unterschied zur versammelten Konkurrenz fuhr Gordon bereits die erste gezeitete Runde auf der unteren Linie. In der zweiten blieb er ebenfalls unten und holte sich die Bestzeit. "Wir wollten einfach etwas anderes probieren und es hat funktioniert. Ich bin stolz auf diese Runde, denn ich hatte nicht erwartet, dass sie so schnell sein würde", so der Hendrick-Pilot, dessen Teamchef Rick Hendrick am Sonntag erneut auf den 200. Sprint-Cup-Sieg hofft.

Penske-Pilot A.J. Allmendinger (2.; 50.107) hielt im Verlauf des Qualifyings lange Zeit die Bestzeit und startet neben Gordon aus Reihe eins. In der zweiten Reihe nehmen die beiden Petty-Ford von Marcos Ambrose (3.) und Aric Almirola (4.) Aufstellung. Letzterer hatte am Freitag beide Trainingssitzungen im Draft für sich entschieden und unterstrich auch im Einzelzeitfahren die Stärke des Ford-RR9-Triebwerks. Kasey Kahne stellte den zweitschnellsten Hendrick-Chevy auf Platz fünf.

Auf den Rängen sechs und sieben folgen die zeitgleichen Roush-Teamkollegen Greg Biffle und Carl Edwards. "So wie sich das Aero-Paket derzeit darstellt, erwarte ich für morgen ein wildes Rennen", kommentierte Edwards stellvertretend die Meinungen im Vorfeld des zweiten Restrictor-Plate-Rennens des Jahres. Die beiden Owner/Driver Tony Stewart (Stewart/Haas-Chevrolet; 8.) und Michael Waltrip (Waltrip-Toyota; 9.) sowie Daytona-500-Sieger Matt Kenseth (10.) im dritten Roush-Ford runden die Top 10 ab. Stewart geriet auf der Suche nach dem kürzesten Weg wenige Meter vor Schluss seiner schnellen Runde mit dem linken Vorderreifen kurz ins Gras.

Juan Pablo Montoya (Earnhardt/Ganassi-Chevrolet; 12.) startet aus Reihe sechs. Die Hendrick-Teamkollegen Dale Earnhardt Jr. (18.) und Jimmie Johnson (19.) sowie Kevin Harvick (Childress-Chevrolet; 20.) und das Gibbs-Toyota-Duo Kyle Busch (21.) und Denny Hamlin (22.) bilden am Start ein schlagkräftiges Mittelfeld.

Einziger Fahrer, der beim Aaron's 499 am Sonntag zusehen muss, ist J.J. Yeley (Robinson-Toyota). Die Grüne Flagge zum zehnten Saisonrennen fällt um kurz nach 19:00 Uhr MESZ. Die Kollegen von Motorvision TV sind ab 18:50 live auf Sendung. Kommentiert wir die Restrictor-Plate-Schlacht von Lenz Leberkern und Motorsport-Total.com-Redakteur Pete Fink.

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