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Marcel Schrötter greift fürs Comeback zu ungewohnten Mitteln

21. September 2017 - 07:29 Uhr

Eine speziell angefertigte Handorthese soll Marcel Schrötter bei der Rückkehr in Aragon helfen - Auf die kritischen Stimmen zur Zwangspause hat er eine Antwort

Marcel Schrötter
Marcel Schrötter fuhr Mitte Juli sein bisher letztes Moto2-Rennen
© GP-Fever.de

(Motorsport-Total.com) - Intact-Pilot Marcel Schrötter möchte beim Grand Prix in Aragon wieder ins Geschehen eingreifen und sein erstes Rennen in der zweiten Hälfte der Saison bestreiten. Auf die Rennen in Brünn, Spielberg, Silverstone und Misano musste der Suter-Pilot auf Grund des Kahnbeinbruchs verzichten. Bei der Heilung traten unerwartete Schwierigkeiten auf. Das Comeback musste von Rennen zu Rennen nach hinten geschoben werden. Doch jetzt fühlt sich der Deutsche fit genug.

"Ich freue mich riesig, dass ich an diesem Wochenende endlich wieder auf meine Rennmaschine steigen kann. Seit der Operation sind inzwischen sieben Wochen vergangen. Die Ärzte gingen von einer sechswöchigen Pause aus, um den Bruch in Ruhe heilen zu lassen. Bis zum ersten Training am Freitag ist es knapp eine Woche über dieser Zeit. Ich sollte also für mein Comeback fit sein. Doch um auf Nummer sicherzugehen, habe ich mir eine spezielle Manschette anfertigen lassen", berichtet Schrötter.

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"Wir haben viel probiert und sind am Ende des Tages zu einer Handorthese gekommen, die mit einem Spezialpolster am Handballen und einem Flex-Bereich am Handgelenk ausgestattet ist. Damit bin ich in Lage, die Hand wirklich gut auf Druck zu belasten und das Handgelenk trotzdem zu bewegen", erklärt der Moto2-Pilot, der bedauert, dass er nicht schon in Misano fahren konnte.

"Die Heilung verlief wegen verschiedener Umstände etwas komplizierter, als zunächst angenommen. Von dem her sind wir auf Nummer sicher gegangen. Die Tatsache, dass mich mein Teamchef Jürgen Lingg mehr eingebremst hatte als ich mich selbst, zeigt sehr deutlich, dass ich jederzeit die volle Unterstützung und den Rückhalt des Teams hatte, auch wenn in den Medien anderes zu lesen war. Ich finde es lächerlich, dass man immer wieder in das gleiche Loch bohrt. Doch wie man sieht, verletzten sich auch andere Fahrer beim Training", betont Schrötter.

Marcel Schrötter
Beim Test mit einer Supermoto-Maschine klagte Schrötter über Schmerzen
© GP-Fever.de

"Trotzdem tut es mir nach wie vor sehr leid, dass es zu dieser ungewollten Pause gekommen ist und wir dadurch in der Weiterentwicklung unseres Projekts weit zurückgeworfen wurden", bemerkt der Intact-Pilot, der in der Fahrerwertung auf Position 15 durchgereicht wurde. "Da es nun bei mir in dieser Meisterschaft mehr oder weniger um nichts mehr geht, war es also gescheiter, noch zu zuwarten. Im Nachhinein bin ich mir aber sicher, dass diese weiteren zwei Wochen Pause sinnvoller waren, als es mit Ach und Krach in Italien zu probieren."

"Ich habe auch bis zum vergangenen Wochenende zugewartet, bis ich zum ersten Mal einige Runden mit meiner Supermoto-Maschine trainiert habe. Das ging schon recht gut. Natürlich waren Schmerzen zu spüren, vor allem wenn das Handgelenk beim Bremsen und beim Umlegen des Motorrades stark belastet wird. Doch es war auszuhalten und ich bin mit dem Stand der Dinge soweit zufrieden. Ich blicke daher dem kommenden Wochenende erwartungsvoll entgegen, auch wenn es zunächst darum geht, es zu versuchen, ob es überhaupt Sinn macht, in meiner momentanen Verfassung in der hart umkämpften Moto2-Klasse einigermaßen mithalten zu können", so Schrötter.

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