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Aus bei Eurosport: Alex Hofmann zieht Reißleine

01. Februar 2016 - 15:32 Uhr

Alex Hofmann wird in der MotoGP-Saison 2016 nicht für Eurosport als TV-Experte vor der Kamera stehen - Mündliche Zusagen wurden nicht eingehalten

Alex Hofmann
Nach einem Jahr verabschiedet sich Alex Hofmann von Eurosport
© GP-Fever.de

(Motorsport-Total.com) - KTM-Entwicklungsfahrer Alex Hofmann wird in der MotoGP-Saison 2016 nicht mehr für Eurosport arbeiten. Nach nur einem Jahr Zusammenarbeit hat sich der Deutsche zu dieser Entscheidung durchgerungen. "Im Internet kursieren die Gerüchte schon länger, aber ich möchte Euch natürlich aus erster Hand darüber informieren", schreibt Hofmann am Montag auf seiner persönlichen Internetseite und bestätigt seinen Entschluss: "Ich werde 2016 leider nicht als Moderator/Experte für Eurosport am Start sein."

"Damit zu dieser Entscheidung nicht große Spekulationen entstehen, möchte ich natürlich kurz das 'Warum' begründen, ohne groß in Details zu gehen. Diese Entscheidung hat mich viele schlaflose Nächte gekostet und schmerzt vor allem für die tollen Jahre, die ich mit den Deutschen Fans im TV erleben durfte. Zwei WM Titel in sieben Jahren, das war der Hammer..." Unvergessen sind die Erfolge von Stefan Bradl und Sandro Cortese in den kleinen Klassen.

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Für viele Fans war Hofmann mit dem Wechsel der Übertragungsrechte von Sport1 zu Eurosport der Wunschkandidat. Vor einem Jahr war die Freude vieler Fans groß, doch hinter den Kulissen lief es bei Eurosport nicht immer glatt. "Dass der Start 2015 mit Eurosport holprig war und ich den Sport anders gesehen und erlebt habe, wie der ein oder andere Kollege, steht außer Frage", blickt Hofmann zurück. "Auf 2016 und die Zusammenarbeit mit Johannes Orasche und Stefan Nebel habe ich mich allerdings extrem gefreut."

"Entgegen mündlicher Zusagen musste ich dann allerdings Mitte Januar feststellen, dass es für mich an der Live-Kamera technische und personelle Rückschritte geben wird. Als Rennfahrer im Herzen ist für mich bereits Stillstand ein Rückschritt. Qualität steht für mich immer vor der Quantität und wie auf der Rennstrecke versuche ich auch als Experte immer besser zu werden. Dazu will ich den Spaß am schönsten Job der Welt behalten. Eurosport wird das Ding auch ohne mich rocken und man sieht sich gewiss trotzdem bald schon mal im Rahmen der MotoGP."

Mit dem Abschied von Eurosport tauchten sofort Gerüchte auf, wonach Hofmann bei ServusTV andocken könnte. Der österreichische Fernsehsender von Red-Bull-Boss Dietrich Mateschitz hat sich die MotoGP-Übertragungsrechte bis 2018 gesichert - allerdings nur für Österreich. In Deutschland werden Valentino Rossi und Co. nicht bei ServusTV zu sehen sein. Der Sender wird sein Moderatorenteam im Laufe des Februar bekanntgeben.

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