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Danny Kent: "Enea Bastianini größter Gegner im WM-Kampf"

03. Juli 2015 - 15:22 Uhr

Kiefer-Pilot Danny Kent hat einen großen Vorsprung, fühlt sich aber noch nicht sicher, obwohl seine ultimativen Lieblingsstrecken noch bevorstehen

Danny Kent
WM-Leader Danny Kent hat in der Moto3 momentan alles unter Kontrolle
© GP-Fever.de

(Motorsport-Total.com) - Honda-Pilot Danny Kent zeigte bei den bisherigen acht Moto3-Rennen der Saison 2015 starke Leistungen. Mit Ausnahme des Frankreich-Grand-Prix in Le Mans stand Kent bei jedem Rennen auf dem Podium, obwohl die Spitzengruppen teilweise mehr als zehn Fahrer umfassten. Der Brite führt die Meisterschaft vor der Reise zum Sachsenring deutlich an und wird auf jeden Fall als WM-Leader in die Sommerpause gehen.

Mit 165 von 200 möglichen Punkten und vier Siegen konnte Kent bisher überzeugen. Erster Verfolger ist Honda-Markenkollege Enea Bastianini, der noch keinen Sieg holen konnte, aber bei jedem Rennen Punkte einfuhr. Bastianini holte drei zweite Plätze und liegt momentan 57 Punkte zurück. KTM-Werkspilot Miguel Oliveira gewann in Mugello und Assen und hat 63 Punkte Rückstand.

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"Bis Barcelona gab es keinen eindeutigen Herausforderer. In Barcelona kristallisierte sich heraus, dass vermutlich Bastianini derjenige sein wird, der mich bis zum Ende der Saison herausfordert", grübelt WM-Leader Kent. "Er ist schnell und stürzt sehr selten. Das ist gut für die Meisterschaft, aber schlecht für mich. Nein, Spaß beiseite, ich gehe davon aus, dass Bastianini mein größter Gegner sein wird beim Kampf um die Meisterschaft."

"In Assen konnte ich Bastianini hinter mir lassen. Das war wichtig, denn er ist momentan unser größter Gegner", bemerkt der Kiefer-Pilot, der davon ausgeht, weiterhin starke Leistungen zeigen zu können: "In der zweiten Saisonhälfte folgen meine Lieblingsstrecken. Ich war in der vergangenen Saison in der zweiten Hälfte deutlich stärker als in der ersten."

Enea Bastianini
Honda-Pilot Enea Bastianini ist sehr schnell und macht kaum Fehler
© GP-Fever.de

Seit dem Wechsel von der Husqvarna zur KTM ist Kent derjenige, den es zu schlagen gilt: "Ich denke, die Motorräder sind sich recht ähnlich. Beide haben Vor- und Nachteile. Es hängt davon ab, wie man das Motorrad fährt. Ich konnte ein sehr gutes Gefühl für das Motorrad aufbauen und kann deswegen sehr hohe Kurvengeschwindigkeiten fahren", erklärt der WM-Führende.

Doch Kent ist nicht nur schnell sondern auch konstant. "Ich denke, es spielen viele Faktoren eine Rolle. Ich bin momentan sehr gut trainiert. Zudem habe ich eine starke Psyche. Deswegen kann ich in den letzten Runden starke Leistungen zeigen und gleichzeitig an die Meisterschaft denken. Es spielen viele Dinge eine Rolle, die dazu führen, dass wir so stark sind", so der Honda-Pilot.

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