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Stoner: "1.000er haben mehr Traktion"

10. Februar 2012 - 15:52 Uhr

Durch das größere Drehmoment benötigen die 1.000er laut Casey Stoner weniger Elektronik: "Motorkraft lässt sich leichter kontrollieren"

Casey Stoner
Die Fans freuen sich auf spektakulärere Szenen: Mehr Action durch 1.000er?
© Honda

(Motorsport-Total.com) - Nach dem ersten Test in Sepang konnten sich die Fahrer ein richtiges Urteil von den neuen Motorrädern bilden. Der Großteil des MotoGP-Fahrerlagers begrüßt die Hubraumerhöhung und freut sich über mehr Drehmoment und eine bessere Fahrbarkeit. Ob es für die Zuschauer spektakulärer wird, darf aber angezweifelt werden. Zu groß ist der Einfluss der Elektronik in der MotoGP.

Casey Stoner zählte bereits in der 800er-Ära zu den spektakulärsten Piloten und fuhr meist mit deutlich mehr Wheelspin als seine Kollegen. Ihm sollte die neue RCV213V entgegen kommen. Ein Blick in die Zeitentabelle von Sepang bekräftigt diese Theorie. Nach den zwei Testtagen (Stoner musste den ersten Tag auslassen) zog er ein kleines Resümee.

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"Richtungswechsel unterscheiden sich nicht allzu sehr. Klar, mehr Leistung macht auch mehr Spaß. Man kann etwas eckiger durch die Kurven fahren. Mit der 1.000er habe ich sogar etwas mehr Traktion als mit der 800er. Man hat zudem mehr Drehmoment, wodurch man den Motor etwas leichter kontrollieren kann. Bis jetzt bin ich mit dem Wechsel von den 800ern zu den 1.000ern sehr zufrieden", analysiert der Honda-Werkspilot.

"Ehrlich gesagt glaube ich, dass man nun weniger Elektronik braucht. Heute (Test-Mittwoch; Anm. d. Red.) hatten wir noch zu viel davon, denn in manchen Kurven wollte ich etwas mehr Speed mitnehmen, doch bin dabei an die Leistungsbegrenzung gekommen", schildert er. "Ich finde, dass das Motorrad etwas stabiler ist als die 800er."

"Auf der Bremse ist es sowieso etwas besser. Aber ja, am Ende einer langen Geraden müssen wir ein wenig früher bremsen. In schnellen, flüssigen Kombinationen hat man aber mit der 800er früher bremsen müssen. Mit der 800er hat man mehr Geschwindigkeit aus den Kurven mitnehmen können, weshalb man an bestimmten Punkten früher bremsen musste", erklärt Stoner.

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