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Hamilton-Bergeaktion entsprach dem Reglement

24. Juli 2007 - 10:25 Uhr

(Motorsport-Total.com) - Viele Fans - aber auch einige Experten - trauten ihren Augen nicht, als Lewis Hamilton beim Großen Preis von Europa im Kiesbett landete, mit einem Kranfahrzeug aus dem Kiesbett angehoben und wieder auf die Fahrbahn gesetzt wurde, wo er seine Fahrt fortsetzen konnte.

Die Inanspruchnahme von fremder Hilfe ist laut Reglement erlaubt, solange sie dazu dient, ein Auto aus einer gefährlichen Position zu entfernen, was in diesem Fall definitiv der Fall war.

Einen ähnlichen Fall gab es bereits im Jahr 2003 auf dem Nürburgring als Michael Schumacher nach einem Überholmanöver Juan-Pablo Montoyas in der Dunlop-Kehre von der Strecke rutschte und mit den Hinterrädern im Kiesbett steckte. Streckenposten konnten den Ferrari-Piloten anschieben. Während Hamilton am Sonntag leer ausging, kam der Deutsche damals als Fünfter noch in die Punkte.

Bei der Scuderia Toro Rosso waren die Augen noch größer als bei der Konkurrenz, denn Scott Speed und Vitantonio Liuzzi rutschten beide an derselben Stelle von der Strecke - konnten ihre Fahrt aber nicht fortsetzen. "Dann spielte sich etwas ab, was die Formel 1 zuvor noch nie zu sehen bekommen hatte: Der McLaren wurde mit einem Kran aus seiner unglücklichen Lage befreit, und weil der Engländer den Motor nicht abgewürgt hatte, konnte er seine Fahrt fortsetzen", schriebt das Team auf der eigenen Webseite. "Leider gelang dieses Kunststück unseren Jungs nicht".

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