| Porträt |
(Stand: 6. Januar 2008) Ferrari ist das traditions- und erfolgreichste Team der Formel-1-Geschichte, und 2007 gelang im Jahr eins nach Michael Schumacher und Ross Brawn mit Neuzugang Kimi Räikkönen der erste WM-Titel seit 2004. Die Italiener haben also den Schnitt in der Teamstruktur mit Bravour bewältigt.
2008 geht der Rennstall aus Maranello in mehr oder weniger unveränderter Aufstellung an den Start. Die einzige Umstrukturierung betrifft aber ausgerechnet den Posten des Teamchefs: Jean Todt gibt nach 15 Jahren das Ruder aus der Hand und überträgt sein Amt seinem italienischen Nachfolger Stefano Domenicali. Als Generaldirektor (mit Berater Schumacher) bleibt er dem Unternehmen Ferrari und auch dem Formel-1-Team aber erhalten.
Das neue Auto trägt den Namen F2008 und setzt aerodynamisch gesehen auf das weltmeisterliche Konzept des F2007 auf. Konstruiert wurde es von Aldo Costa, dessen Konzept es war, die bewährten Starken zu behalten und die augenscheinlichsten Schwächen auszumerzen. Die gravierendsten Veränderungen befinden sich unter der Motorhaube und betreffen Radstand und Gewichtsverteilung.
Auf Fahrerseite setzt Ferrari wieder auf das bewährte Duo von 2007: Räikkönen ist als Weltmeister zwar nicht offiziell, aber sentimental die Nummer eins, während Felipe Massa in seinem dritten Jahr im Team endlich den ganz großen Durchbruch schaffen möchte. Das Ziel ist klar: Beide WM-Titel sollen erfolgreich verteidigt werden!
Geschichtlich gesehen ist Ferrari der klingendste Name in der Formel 1. Gegründet vom legendären Enzo Ferrari, der 1988 verstorben ist, war der Rennstall in den 1920er- und 1930er-Jahren ursprünglich als Alfa-Romeo-Werksteam unterwegs. Ab 1950 nahm Ferrari als selbstständiges Team an der Formel-1-Weltmeisterschaft teil, in der bisher 30 Titel geholt wurden (je 15 bei Fahrern und Konstrukteuren). |
| Teamchef |
Stefano Domenicali
Italien |
| Techn. Direktor |
Mario Almondo
Italien |
| Chefingenieur |
Luca Baldisseri
Italien |
| Chefdesigner |
Aldo Costa
Italien |
| Chefaerodynamiker |
Nicolas Tombazis
Griechenland |
| Renningenieure |
Räikkönen: Chris Dyer (Australien)
Massa: Rob Smedley (Großbritannien) |
| Testfahrer |
Luca Badoer
Marc Gené |
| Weitere Personen |
Luca di Montezemolo (Präsident)
Jean Todt (Generaldirektor)
Gilles Simon (Motorenchef)
John Iley (Aerodynamiker)
Michael Schumacher (Berater)
Rory Byrne (Berater) |
| Kontakt |
Ferrari SpA.
Via Ascari 55-57
I-41053 Maranello
Italien
Tel: +39 0536 94 93 62
Fax: +39 0536 94 94 39 |
| Angestellte |
900 |
| Jahresbudget |
255 Millionen Euro |
| Formel-1-Debüt |
21.05.1950 beim GP Monaco / Monte Carlo |
| Erste(r) Punkt(e) |
Platz 2
21.05.1950 beim GP Monaco / Monte Carlo
Im 1. Rennen des Teams |
| Erster Sieg |
14.07.1951 beim GP Großbritannien / Silverstone
Im 9. Rennen des Teams |
| Erste Pole Position |
14.07.1951 beim GP Großbritannien / Silverstone
Im 9. Rennen des Teams |
| Bestes Erg. Quali |
Pole Position |
| Bestes Erg. Rennen |
Erster |
| Bestes Erg. WM |
Weltmeister mit 204 Punkten (Saison 2007)
Weltmeister mit 262 Punkten (Saison 2004)
Weltmeister mit 158 Punkten (Saison 2003)
Weltmeister mit 221 Punkten (Saison 2002)
Weltmeister mit 179 Punkten (Saison 2001)
Weltmeister mit 170 Punkten (Saison 2000)
Weltmeister mit 128 Punkten (Saison 1999)
Weltmeister mit 89 Punkten (Saison 1983)
Weltmeister mit 74 Punkten (Saison 1982)
Weltmeister mit 113 Punkten (Saison 1979)
Weltmeister mit 95 Punkten (Saison 1977)
Weltmeister mit 83 Punkten (Saison 1976)
Weltmeister mit 73 Punkten (Saison 1975)
Weltmeister mit 45 Punkten (Saison 1964)
Weltmeister mit 40 Punkten (Saison 1961) |
| Die letzten WMs |
|
| WM-Titel |
|
| Starts |
762 |
| Siege |
204
Quote: 27 Prozent |
| Punkte |
4.781,12
Quote: 6,27 Punkte pro Rennen |
| Schn. Rennrunden |
207
Quote: 27 Prozent |
| Poles |
198
Quote: 26 Prozent |
| Ausfallquote |
32 Prozent |