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Lewis Hamilton lobt Hypersoft als bisher besten Pirelli-Reifen

Lewis Hamilton kann es gar nicht weich genug sein: Der Weltmeister lobt Pirelli für die neueste Reifenmischung - Auch Sebastian Vettel nach erstem Test zufrieden

Nikita Masepin
Wie oft wird der neue Hypersoft-Reifen in der Saison 2018 zum Einsatz kommen?
© Sutton

(Motorsport-Total.com) - Gleich sieben Reifenmischungen wird Pirelli für die Formel-1-Saison 2018 anbieten. Zu den fünf bereits bekannten Reifentypen kommen der neue Hypersoft-Pneu am unteren und der neue Superhard-Reifen am oberen Ende des Spektrums. Der Pirelli-Test in Abu Dhabi am Dienstag und Mittwoch gab den Piloten die Möglichkeit, die neuen Pneus erstmals zu testen. Der neue Hypersoft bekommt dabei überwiegend gute Kritik.

"Nach den ersten Eindrücken ist der neue Hypersoft der beste Reifen, den Pirelli seit der Rückkehr in die Formel 1 hergestellt hat", zeigt sich Weltmeister Lewis Hamilton begeistert und erklärt: "Ich habe das Gefühl, dass die anderen Mischungen für meinen Geschmack immer noch ein wenig zu hart sind. Aber wir befinden uns auf dem richtigen Weg."

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Auch Vize-Champion Sebastian Vettel hat die neue Mischung bereits getestet und erklärt, dass der Hypersoft "ein guter Reifen" sei. "Auf einer Runde war er sehr schnell. Natürlich war der Abbau etwas höher, aber es war nicht so schlimm. Es ist immer schön, wenn man schneller fahren kann", so der Ferrari-Pilot, der beim zweitägigen Test mit einer Zeit von 1:37.551 Minuten der schnellste Mann war.

Bis ans Limit hat man die neuen Reifen an den zwei Tagen in Abu Dhabi aber noch nicht gebracht. So heißt es von Pirelli, dass der neue Hypersoft rund eine Sekunden schneller sein soll als der Ultrasoft. Trotzdem war Vettel bei seinem schnellsten Versuch am Mittwoch fast acht Zehntelsekunden langsamer als bei seiner persönlich besten Runde im Qualifying am Samstag.

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26.08.2015
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In der Geschichte der Formel 1 engagierten sich neun verschiedene Reifenhersteller: Zwei davon hatten oder haben ihren Ursprung in Großbritannien, zwei in den USA und jeweils einer in Deutschland, Japan, Belgien, Frankreich und Italien. Hochzeiten des später als "Reifenkrieg" bezeichneten Szenarios mit mehreren Zulieferern zum gleichen Zeitpunkt sind die Jahre 1954 und 1958, als sechs verschiedene Firmen ihre Produkte ins Rollen bringen. 1950 beginnt alles mit vier Marken...
In der Geschichte der Formel 1 engagierten sich neun verschiedene Reifenhersteller: Zwei davon hatten oder haben ihren Ursprung in Großbritannien, zwei in den USA und jeweils einer in Deutschland, Japan, Belgien, Frankreich und Italien. Hochzeiten des später als "Reifenkrieg" bezeichneten Szenarios mit mehreren Zulieferern zum gleichen Zeitpunkt sind die Jahre 1954 und 1958, als sechs verschiedene Firmen ihre Produkte ins Rollen bringen. 1950 beginnt alles mit vier Marken...

Trotzdem ist er sich sicher: "Der Hypersoft ist ein ziemlicher Schritt nach vorne." Noch ist allerdings unklar, wo der Reifen 2018 überhaupt zum Einsatz kommen wird. Denn auch im neuen Jahr wird Pirelli pro Wochenende lediglich drei verschiedene Reifentypen anbieten - mehr als die Hälfte der sieben Mischungen bleibt also zuhause. Daher ist es gut möglich, dass man den Hypersoft erst im Laufe des Jahres das erste Mal bei einem Grand Prix sehen wird.

Generell wagt Vettel auch deshalb noch keine Prognose, ob es 2018 wieder mehr Boxenstopps pro Rennen geben wird. Vieles wird wohl davon abhängen, welche Pneus Pirelli zu den Rennen mitbringt. 2017 war eine Einstoppstrategie auf den meisten Kursen das Mittel der Wahl. "Wir werden sehen, es ist schwer zu sagen", grübelt Vettel, der lediglich erklärt, dass die Reifen für die neue Saison insgesamt einen "ziemlich guten" Eindruck machen.

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