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Bahrain-Test: Hamilton-Bestzeit, nächstes McLaren-Debakel

McLaren-Honda erlebt beim Test in Bahrain den nächsten Rückschlag - Kleine Probleme auch bei Mercedes - Lewis Hamilton setzt die unbedeutende Bestzeit

Lewis Hamilton
Lewis Hamiltons Bestzeit in Bahrain hat keine sonderlich große Relevanz
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Lewis Hamilton hat am ersten Testtag in Sachir die Bestzeit gesetzt. Der Mercedes-Pilot umrundete den Bahrain International Circuit am in der neunstündigen Testsession am Dienstag in 1:31.358 Minuten. Zum Vergleich: Am Samstag hatte sich Teamkollege Valtteri Bottas die Pole-Position an gleicher Stelle mit einer 1:28.769 geschnappt. Der Finne war am Wochenende also mehr als 2,5 Sekunden schneller. Das zeigt bereits, dass die Zeiten am Dienstag nicht im Mittelpunkt standen.

Kurios: Der Tag begann für Mercedes zunächst einmal mit einer Panne. Kurz nach Beginn des Testtages um 8:00 Uhr MESZ blieb Hamilton im W08 nämlich zunächst einmal liegen. Nähere Details sind nicht bekannt, doch bereits nach rund 30 Minuten konnte der WM-Zweite schon wieder auf die Strecke gehen. Er brachte es am Dienstag auf insgesamt 97 Runden und zählte damit zu den fleißigsten Piloten.

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Deutlich größere Probleme hatte - wieder einmal - McLaren-Honda. Das Traditionsteam erlebte am Dienstag das nächste Desaster. Testpilot Oliver Turvey (12./+3,653 Sekunden) konnte am Vormittag nur zwei Installationsrunden fahren, anschließend sah man den MCL32 bis kurz vor Testende um 17:10 Uhr nicht mehr auf der Strecke. Die Honda-Ingenieure hatten ein Wasserleck im Energierückgewinnungssystem entdeckt. Die Konsequenz: Motorwechsel.

Defekt bei Red Bull, Giovinazzi fleißig und schnell

Eigentlich wollten die Japaner den Test nutzen, um einige neue "Ideen", wie es Motorenchef Yusuke Hasegawa ausdrückte, auszuprobieren. Am Ende des Tages brachte es Turvey aber gerade einmal auf 17 Runden und damit die mit Abstand niedrigste Zahl aller zwölf Piloten, die am Dienstag am Start waren. Am Mittwoch soll Stoffel Vandoorne das Auto übernehmen, Fernando Alonso testet in dieser Woche nicht.

Probleme gab es auch bei Red Bull, wo Daniel Ricciardo (3./+0,991 Sekunden) am Dienstag am Steuer saß. Der Australier führte die Session lange an, blieb am Nachmittag allerdings ebenfalls mit einem Problem liegen und konnte anschließend nicht mehr fahren. Mit nur 45 Runden finden sich die Bullen ebenfalls am hinteren Ende des Feldes wieder. Am Mittwoch steigt Junior Pierre Gasly ins Auto, Max Verstappen hat frei.

Apropos Junioren: Rang zwei ging an Ferrari-Nachwuchsfahrer Antonio Giovinazzi (+0,626), der im SF70H stolze 93 Runden abspulte. Auch Sebastian Vettel (+2,536) war am Dienstag im Einsatz, er absolvierte für Pirelli allerdings ein spezielles Testprogramm mit den neuen Reifen für die Saison 2018. Er sortierte sich auf dem neunten Platz ein und wird am Mittwoch in den regulären Testbetrieb einsteigen.

Bei Williams teilten sich Felipe Massa (5./+1,151) und Lance Stroll (7./+2,371) den FW40, am Mittwoch kommt Testfahrer und DTM-Pilot Gary Paffett zum Einsatz. Die FIA schreibt vor, dass die Teams zwei Testtage während der Saison mit einem Piloten bestreiten müssen, der in seiner Karriere an maximal zwei Grands Prix teilgenommen hat. In diese Kategorie fällt auch der bereits 36-jährige Paffett.

Viele Nachwuchsfahrer und viele Probleme ...

Rang vier ging an Haas-Pilot Romain Grosjean (+1,094), der neue Bremsen von Carbone Industrie testete. Nico Hülkenberg (+2,266) wurde im Renault Sechster. Die Franzosen hatten vor dem Test angekündigt, eine überarbeitete MGU-K zu testen. Sollte sich diese als zuverlässig erweisen, möchte man sie bereits beim kommenden Rennen in Russland einsetzen. Force-India-Testpilot Alfonso Celis (+2,581) wurde Zehnter, Sauber-Pilot Marcus Ericsson (+3,192) Elfter. Der Schwede war mit 106 Runden der fleißigste Pilot des Tages.

Probleme gab es derweil auch bei Toro Rosso, wo Formel-2-Pilot Sean Gelael am Steuer des STR12 Platz nehmen durfte. Der Indonesier verursachte im Laufe des Tages gleich zwei Rote Flaggen, die erste wohl aufgrund eines Motorschadens. Am Ende brachte er es aber immerhin noch auf 78 Runden und wurde mit einem Rückstand von 2,527 Sekunden Achter.

Am Mittwoch teilen sich die beiden Toro-Rosso Stammpiloten Carlos Sainz und Daniil Kwjat das Auto. Ebenfalls am zweiten Testtag mit dabei: Valtteri Bottas (Mercedes), Sergio Perez und Esteban Ocon (Force India), Kevin Magnussen (Haas), Sergei Sirotkin (Renault) und Pascal Wehrlein (Sauber).

Während für alle anderen Piloten um 17:10 Uhr Schluss war (zehnminütige Verlängerung der Testsession, weil es am Morgen etwas später losging als geplant) , darf Sebastian Vettel übrigens noch bis 20:00 Uhr weiterfahren: Der Pirelli-Test wurde kurzfristig um drei Stunden verlängert, weil man durch ein Problem zuvor wertvolle Testzeit verloren hatte.

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