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Red Bull bestätigt: Verstappen ersetzt Kwjat ab sofort!

Drastische Konsequenzen für die Rambo-Aktionen und Formschwäche: Verstappen fährt schon in Barcelona für Red Bulls A-Team, Kwjat muss zurück zu Toro Rosso

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Daniil Kwjat ist nicht der erste Red-Bull-Youngster, den es knüppeldick trifft: Von den zwölf Talenten, die die Österreicher bisher in die Formel 1 brachten, sind sieben aus den Renncockpits verschwunden. Wir zeigen ihre Schicksale und die Erfolgsstorys.
Daniil Kwjat ist nicht der erste Red-Bull-Youngster, den es knüppeldick trifft: Von den zwölf Talenten, die die Österreicher bisher in die Formel 1 brachten, sind sieben aus den Renncockpits verschwunden. Wir zeigen ihre Schicksale und die Erfolgsstorys.

(Motorsport-Total.com) - Max Verstappen wird Daniil Kwjat beim Spanien-Grand-Prix in Barcelona in der kommenden Woche bei Red Bull ersetzen. Wie das Team am Donnerstag per Pressemitteilung bekanntgab, degradiert es den Russen infolge seiner ungestümen Manöver zur Juniormannschaft Toro Rosso. Die Pilotenrochade kommt nicht überraschend, nachdem sich schon im Nachgang des Russland-Rennens drastische Konsequenzen für Kwjat abgezeichnet hatten.

Red-Bull-Teamchef Christian Horner verpasst seinem Piloten zum Abschied eine saftige Ohrfeige: "Dany (Kwjat; Anm. d. Red.) darf seine Entwicklung bei Toro Rosso fortsetzen", wird der Brite zitiert. Er legt nach: "Bei einem Team, mit dem er vertraut ist. Er erhält die Gelegenheit, sich wieder in Form zu bringen und sein Potenzial zu zeigen." Ob die Degradierung einem endgültigen Abschied aus dem Red-Bull-Kader zum Saisonende gleichkommt, lässt das Team aber noch offen.

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Vorschusslorbeeren hagelt es dagegen für den erst 18-jährigen Verstappen. Horner schwärmt von dem Niederländer: "Max hat bewiesen, dass er ein herausragendes Talent ist. Seine Leistungen bei Toro Rosso waren beeindruckend und wir geben ihm liebend gerne die Chance, für Red Bull zu fahren." Gerüchte, der Niederländer könnte zum Teamkollegen Daniel Ricciardos aufsteigen, hatte es bereits in den vergangenen Wochen gegeben. Das Manöver könnte also vorbereitet gewesen sein.

Helmut Markos Vorgehen ist kein Novum

Horner betont, dass die Red-Bull-Arbeitsverträge die Möglichkeit böten, die Fahrer in den Cockpits des A-Teams und Toro Rossos rotieren zu lassen, ohne dafür weitere Maßnahmen einleiten zu müssen: "Wir befinden uns in einer außergewöhnlichen Situation", skizziert der Teamchef, "alle vier Piloten haben langfristige Verträge. Das verschafft uns Flexibilität." Wie lange Ricciardo, Vertstappen, Sainz und Kwjat aber gebunden sind, lässt er offen.

Dass Red-Bull-Motorsportberater Helmut Marko drastische Konsequenzen zieht, sobald ein Junior die in ihn gesetzten Erwartungen nicht erfüllt, ist kein Novum: In den vergangenen Jahren mussten immer wieder Piloten ihren Hut nehmen. Jüngste Beispiele lieferten Jean-Eric Vergne, Jaime Alguersuari und Sebastien Buemi, die heute allesamt kein Formel-1-Stammcockpit mehr besitzen.

Jenson Button stellt Maßnahme infrage

Schon kurz nach Bekanntwerden der Kwjat-Degradierung meldete sich Kollege Jenson Button via Twitter und kritisierte die Maßnahme: "Wirklich?", wundert sich der McLaren-Pilot und fragt sich: "Ein schlechtes Rennen und Kwjat wird fallengelassen? Was ist mit den Podiumplätzen aus den vorherigen Rennen?" Die Beförderung Verstappens kommt für seinen Geschmack zu früh: "Ich respektiere sein Talent, aber er hat die Zeit doch auf seiner Seite", meint Button über das Formel-1-Nesthäkchen.

Verstappen bestimmt, aber Red Bull vielleicht nicht: Die Österreicher unternehmen damit auch einen Schritt, den angeblich von diversen Topteams umworbenen Verstappen in den eigenen Reihen zu halten. Gleichzeitig belohnen sie ihr Megatalent in seinem zweiten Jahr in der Königsklasse für drei Resultate in den WM-Punkten, die er in den vier bisher ausgetragenen Grands Prix 2016 einfuhr.

Kwjat dagegen enttäuschte nicht nur durch seine Fahrweise, sondern auch sportlich - darüber täuschte der von Button angesprochene Podiumsplatz in China nicht hinweg: In den Qualifyings war er Ricciardo klar unterlegen und ließ sich bis 0,8 Sekunden Rückstand aufbrummen. Mit Toro Rosso ist Kwjat bestens vertraut, mit Franz Tost und Co. erlebte er bessere Tage: Für die Truppe aus Faenza fuhr er in der Saison 2014, ehe er überraschend die Nachfolge Vettels in der Christian-Horner-Equipe antrat.

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