Aktuelle Bildergalerien
Apps kostenlos zur Formel 1, MotoGP, DTM und Co. jetzt im App Store Android
ANZEIGE
ANZEIGE
Tickets für den Formula One Paddock Club - hier ordern!
Motorsport-Total.com bei Twitter

Zwitschern mit viel PS!

Die wichtigsten Top-News als Vorab-Schlagzeile und die heißesten Gerüchte finden Sie ab sofort in unserem neuen Twitter-Kanal MST_Hot! Alle weiteren News aus unseren Rubriken finden Sie natürlich ebenfalls in unseren diversen Twitter-Feeds. Wann dürfen wir Ihnen etwas zwitschern?
Zur Motorsport auf Twitter-Übersicht
Motorsport-Marktplatz
Citroen DS3 R3T
€59.500,00
Citroen DS3 R3T - For sale Citroen DS3 R3 T
Engine 250km 
Gearbox 250km 
Xenon lamp pod 
Little spare parts package...[...]
Die aktuelle Umfrage

In einer Woche beginnen die ersten Testfahrten. Drückt Mercedes der Formel 1 2015 von Anfang an seinen Stempel auf?

Ja, die Dominanz wird ähnlich groß wie im Vorjahr.
Ja, aber die Lücke zu den Verfolgern wird kleiner sein.
An der Spitze wird es ein Kampf auf Augenhöhe mit anderen Teams.
Nein, Mercedes ist im Winter hinter die Konkurrenz zurückgefallen.
Sie sind hier: Home > Formel 1 > Newsübersicht > News

Ecclestone: Juristischer Ärger in den USA

Im Zuge der Gribkowsky-Affäre droht Bernie Ecclestone erheblicher Ärger in New York - Der Formel-1-Boss bleibt entspannt: Gilt US-Recht nicht für den Briten?

Bernie Ecclestone
Bernie Ecclestone sieht sich in den USA erheblicher Forderungen ausgesetzt
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Bernie Ecclestone muss im Zuge der Gribkowsky-Affäre gleich an zwei Fronten kämpfen. Nicht nur die Justiz in Deutschland ist dem Formel-1-Boss auf den Fersen, sondern auch in den USA droht dem Briten viel Ärger. Vor Gericht in New York geht es um stattliche 650 Millionen US-Dollar (umgerechnet rund 486 Millionen Euro). Die Bluewaters Communications Holding hat den 82-Jährigen auf Schadensersatz in entsprechender Höhe verklagt.

Hintergrund ist der Verkauf von 47 Prozent Anteilen an der Formel 1 an die CVC. Jenes Anteilspaket hatte zuvor der BayernLB gehört. Mit Schmiergeldzahlungen an den ehemaligen Risikovorstand der Bayern LB, Gerhard Gribkowsky, soll Ecclestone dafür gesorgt haben, dass dieser Deal über die Bühne ging. Der Formel-1-Vermarkter hatte ein erhebliches Interesse am Transfer der Anteile an die CVC, weil er so die Fäden der Königsklasse weiterhin in der Hand halten konnte.

ANZEIGE

Im Bieterverfahren für die 47 Prozent an den Formel-1-Rechten hatte Bluewater nach eigener Aussage ein höheres Angebot (angeblich eine Milliarde Dollar) abgegeben als die CVC. Somit hätte das amerikanische Unternehmen eigentlich den Zuschlag erhalten müssen. Dies war nicht der Fall. Bluewater fühlt sich betrogen und zieht nun mit entsprechenden Schadensersatzforderungen vor Gericht in New York. Aus Sicht der Bluewater-Anwälte ist die Justiz in den USA für den Fall zuständig, aus Sicht von Ecclestone ist dies nicht der Fall.

In einer Eidesstattlichen Erklärung vom 31. Januar dieses Jahres habe der Brite erklärt, dass "New York und die USA nicht der Schauplatz entsprechender Verhandlungen gewesen ist, sondern hauptsächlich Europa und der Mittlere Osten", heißt es vom Wirtschaftsdienst 'Bloomberg'. Daher sieht sich Ecclestone in den USA keinerlei juristischer Gefahr ausgesetzt, die Justiz in Nordamerika sei schlichtweg für diesen Fall nicht zuständig.

Anders sehen dies die Bluewater-Anwälte. Man sei "voller Zuversicht, dass New York der geeignete Ort für ein entsprechendes Verfahren ist", so die Advokaten aus den USA. Sie halten es für wahrscheinlich, dass Ecclestone Teile des Gribkowsky-Deals im Rahmen seiner acht USA-Besuche seit 2005 abgewickelt hat. Außerdem seien an den Transaktionen zwischen dem Formel-1-Boss und dem ehemaligen BayernLB-Mann womöglich amerikanische Banken beteiligt gewesen.

Artikeloptionen
Artikel bewerten

 

 
Nach oben