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Werbung in der Formel 1: Reichweiten-Messung schwierig

Pablo de Villota von Santander und Paul Hembery von Pirelli verdeutlichen die Schwierigkeit der Reichweiten-Messung von Sponsor-Aktivitäten in der Formel 1

Santander-Girls beim Grand Prix von Spanien in Barcelona
Die spanische Bank Santander ist seit Jahren als Sponsor im Geschäft
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Woher wissen in der Formel 1 engagierte Sponsoren, ob sie mit ihrer Werbung die breite Masse und damit den gewünschten Erfolg erreichen? Pablo de Villota, seines Zeichens Sponsoring-Manager bei Ferrari- und McLaren-Geldgeber Santander, merkt an: "Wegen der Fragmentierung des Medienmarktes wird es immer schwieriger, die tatsächliche Reichweite zu messen."

"Das ist, meiner persönlichen Meinung nach, aber nicht der einzige Punkt, an dem man den Erfolg des Sponsoring messen sollte", gibt der Spanier zu bedenken und erinnert: "In anderen Bereichen ist dies ebenfalls nicht möglich. Wie sollen wir messen, wie viele Modellautos mit dem Santander-Logo weltweit an Shell-Tankstellen verkauft wurden? Wie sollen wir messen, wie viele Merchandising-Artikel Ferrari weltweit verkauft?"

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"Bei den Fernsehübertragungen ist das einfach, denn dort kennen wir die Einschaltquoten", wirft Pirelli-Motorsportchef Paul Hembery ein und hält im Gegenzug fest: "Bei Print- und Online-Medien ist es schwieriger. Gerade der Online-Markt ist stark gewachsen. Ich spreche nicht nur von Erscheinungen wie Twitter, sondern auch von Blogs. Viele Blogger schreiben über die Formel 1."

Die Konsequenzen aus diesem Trend liegen für Hembery auf der Hand. "Alle im Sport müssen sich der Tatsache bewusst sein, dass das positive und negative Auswirkungen haben kann. Gleichzeitig können wir dadurch feststellen, wie unsere Aktivitäten in der Formel 1 bei den Menschen ankommen. Wenn irgendetwas geschieht, ist es innerhalb von Sekunden online. Dem müssen sich alle Unternehmen bewusst sein."

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