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McLaren steigert Gewinn im Jahr 2011

Mit der Formel 1 kann tatsächlich noch Geld verdient werden: McLaren weist für das Geschäftsjahr 2011 einen Gewinn vor Steuern von 28 Millionen Euro aus

McLaren-Logo
McLaren darf auf ein gutes Geschäftsjahr 2011 zurückblicken
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Die Schere zwischen den Topteams und den kleinen Mannschaften in der Formel 1 klafft immer weiter auseinander. Besonders deutlich wird dies anhand eines Vergleichs der Geschäftszahlen des Jahres 2011. Für jenen Zeitraum kann McLaren einen Gewinn vor Steuern von 28 Millionen Euro (38 Prozent als im Vorjahr) ausweisen, die Mannschaft von Marussia verzeichnete 2011 nur etwas mehr an Umsatz - an Gewinn kaum zu denken. Die Reichen werden reicher, die Armen kommen nicht aus dem Schlamassel.

Die Gewinnsteigerung bei McLaren ging mit einer Zunahme des Umsatzes um knapp 16 Prozent auf 212 Millionen Euro einher. Auf der Haben-Seite verbuchte das Team einerseits einen größeren Betrag aus den Vermarktungserlösen der Formel 1, andererseits bekam man mehr von Titelsponsor Vodafone. Der Telekommunikationsriese überwies 2011 rund 57,5 Millionen Euro nach Woking - rund 15 Prozent mehr als im Vorjahr.

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Der im Jahr 2011 erwirtschaftete Gewinn des Formel-1-Teams floss nahezu komplett (25 Millionen Euro) in die Kassen der McLaren-Gruppe, die zu jeweils 50 Prozent McLaren-Gründer Ron Dennis und dem Investor Mumtalakat aus Bahrain gehört. Die Mclaren-Gruppe verwendete das Geld für den Bau der neuen Fabrik, in der seither die Supersportwagen gebaut werden. Die Anlage wurde innerhalb der Gruppe für rund 60 Millionen Euro an die McLaren Automotive veräußert.

Die Ausgaben des Traditionsteams aus Woking stiegen im Geschäftsjahr 2011 um 11,2 Prozent auf rund 184 Millionen Euro. Vor allem für die weitere Entwicklung des KERS nahm man in jenem Jahr viel Geld in die Hand. Auch die Personalkosten stiegen an. Die Piloten Lewis Hamilton und Jenson Button hatten eine Gehaltssteigerung im Vertrag festgeschrieben. Im kommenden Jahr wird dieser Posten geringer ausfallen, denn Neuzugang Sergio Perez dürfte erheblich günstiger sein als Hamilton.

In der Jahresbilanz 2011 von McLaren sind außerdem die Veränderungen der Besitzverhältnisse verzeichnet. Der deutsche Autmobilkonzern Daimler stieß im vergangenen Jahr die letzten 16 Prozent seines ehemals 40 Prozent umfassenden Pakets ab. Die letzten Anteile gingen für umgerechnet 37 Millionen Euro in den Besitz der McLayren-Gruppe. Als Sponsor und Motorenpartner pumpte Daimler 2011 immerhin noch rund 47 Millionen Euro in das Team.

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