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Lizenzgebühren: Wenn Erfolg teuer wird

Nicht nur die Einschreibegebühren in der Formel 1 werden kräftig erhöht, sondern auch die Gebühren für die Superlizenzen der Fahrer: Kritik von Jenson Button

Jenson Button
Jenson Button musste nach seinem WM-Titel 2009 tief in die Tasche greifen
© McLaren

(Motorsport-Total.com) - Die Königsklasse hat sich selbst seit einigen Jahren einen Sparkurs auferlegt, aber die Teilnahme an der Formel 1 wird für alle Teilnehmer erheblich teurer. Der Automobil-Weltverband FIA führt zum kommenden Jahr eine neue Gebührenordnung ein. Die Einschreibung in die Formel-1-Weltmeisterschaft wird demnach vor allem für die Topteams äußerst kostspielig. Red Bull müsste demnach mit einer Gebühr von weit über drei Millionen Euro rechnen (bisher 332.000 Euro).

Aber nicht nur die Nenngebühren steigen, sondern auch der Preis, den der Weltverband von den Piloten bei der Ausstellung der benötigten Superlizenz verlangt. "Es sind dann 10.000 Euro Grundgebühr plus 1.000 Euro pro Punkt", meint McLaren-Teamchef Martin Whitmarsh, der durchaus Verständnis dafür hat, dass die FIA ihre Einnahmen auf diesem Wege in die Höhe schrauben möchte. Mit den Gebühren für die Superlizenzen hat Whitmarsh ohnehin wenig am Hut.

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"Als ich die WM gewonnen habe, da wurde es gerade richtig teuer. Ich musste ungefähr eine Million Euro zahlen, wenn ich mich recht entsinne", sagt Jenson Button, der 2009 den Titel holte. "Ich finde es nicht gut, dass die Piloten unterschiedlich viel für ihre Superlizenz bezahlen sollen. Wenn du deinen Führerschein machst, dann musst du ja auch nicht mehr bezahlen, wenn du mehr Kilometer oder ein schnelleres Auto als andere fahren möchtest. Der WM-Titel war mir allerdings damals jeden einzelnen Penny wert."

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