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Trotz Chilton-Millionen: Marussia steht zu Glock-Vertrag

Max Chilton wedelt angeblich mit den Sponsorenmillionen seines Vaters, trotzdem sieht das Umfeld von Timo Glock keine Gefahr für die Saison 2013

Timo Glock
Timo Glock hat einen festen Vertrag mit Marussia für nächstes Jahr
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Timo Glock steht bei Marussia an und für sich bis Ende 2014 unter Vertrag, doch erstens enthalten Formel-1-Verträge in den meisten Fällen bestimmte Ausstiegsklauseln und zweitens sind sie gerade bei den finanzschwächeren Teams oftmals nicht mehr sonderlich viel wert, sobald ein Paydriver mit einem großen Sponsorenscheck wedelt. Genau das könnte bei Marussia nun der Fall sein, wenn man jüngsten Gerüchten glaubt.

Denn Max Chilton (21), 2009 Gesamtdritter der Britischen Formel-3-Meisterschaft und derzeit Fünfter im GP2-Zwischenstand, soll sich beim russischen Team angeboten haben. Medienberichten zufolge könnte er bis zu 50 Millionen Euro pro Saison mitbringen, was jedoch extrem hochgegriffen scheint - selbst dem bisherige "Rekordhalter" Pastor Maldonado wurde das Williams-Cockpit mit umgerechnet "nur" 37 Millionen Euro von der venezolanischen Erdölgesellschaft PDVSA erkauft.

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Dass hinter Chilton eine Menge Geld stecken könnte, ist aber nicht von der Hand zu weisen, schließlich ist sein Vater Grahame Vize-Vorsitzender der amerikanischen Aon-Gruppe (Versicherungen und Risikomanagement, 61.000 Mitarbeiter) und Vorsitzender des Tochterunternehmens Aon Benfield. Dessen Umsatz ist unter Chiltons Führung seit 1996 von 50 auf 350 Millionen Britische Pfund (umgerechnet 438 Millionen Euro) gewachsen - und man darf davon ausgehen, dass dabei viel Geld in die Taschen des Rennfahrer-Vaters gewandert ist.

Glock hat jedoch einen gültigen Vertrag für das Jahr 2013. Der Fahrer und sein engstes Umfeld gehen fest davon aus, dass der 30-Jährige auch in der kommenden Saison im Marussia sitzen wird. Auf Anfrage von 'Motorsport-Total.com' erklärt Glocks Pressesprecherin Zsuzsa Szalontai, dass dem hessischen Piloten seitens des Teams genau dies zuletzt noch einmal ausdrücklich bestätigt wurde.

Auch Teamchef John Booth antwortet im Gespräch mit 'Motorsport-Total.com' auf die Frage, ob Glocks Vertrag in Stein gemeißelt sei, mit "Ja, natürlich" - und unterstreicht: "Wir haben einen Vertrag und wir sind beide Gentlemen." Weshalb man davon ausgehen muss, dass, wenn überhaupt, eher das Cockpit von Charles Pic wackelt, der jedoch seinerseits zwar weniger Geld mitbringt, als bei Chilton im Raum steht, dieses aber bisher stets zuverlässig überwiesen hat.

"Charles hat einen Einjahresvertrag", bestätigt Booth, dass es mit dem Franzosen noch keine feste Vereinbarung für 2013 gibt. Aber: "Wir reden miteinander und alle Parteien wollen weitermachen. Das ist unsere Absicht. Er leistete großartige Arbeit und es wäre schön, ihn zu behalten." Sollte der 22-Jährige tatsächlich von Chilton verdrängt werden, könnte er mit seinen Sponsoren unter Umständen bei einem Team wie Caterham, wo noch beide Cockpits frei sind, oder auch Sauber, wo Kamui Kobayashi angeblich nicht unumstritten ist, andocken.

Das Budget des Marussia-Teams für 2012 liegt laut Informationen von 'Motorsport-Total.com' bei umgerechnet 50 Millionen Euro. Pic steuert dem Vernehmen nach fünf bis zehn Millionen Euro dazu bei.

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