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Stoisch & stark: Räikkönen schneller als Schumacher

Kimo Räikkönen präsentiert sich so, als wäre er nie weg gewesen, und hat dem anderen Comebacker Michael Schumacher nun etwas voraus

Kimi Räikkönen
Kein Wodka, sondern nur Rosenwasser: Kimi Räikkönen auf dem Podium
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com/SID) - Kimi Räikkönen hatte grade im vierten Anlauf das geschafft, worauf Michael Schumacher seit 42 Rennen wartet. Der erste Podestplatz seit seiner Formel-1-Rückkehr war dem coolen "Iceman" dennoch keinen Gefühlsausbruch wert. Beim Teamfoto in Bahrain jubelten 100 Lotus-Mitarbeiter, nur einer nicht: Räikkönen. Der Fotograf gab ein Zeichen, alle rissen beide Arme hoch, bei einem kam nur ein einzelner Daumen: Räikkönen. Der Stoiker aus Espoo ist wieder da.

Und wie: Um ein Haar hätte der Finne sogar noch Sebastian Vettel den Sieg entrissen. Er fuhr, als wäre er nie weggewesen, bis auf Platz zwei. Auf die sich aufdrängende Frage, warum dem Ex-Weltmeister das Comeback viel leichter fällt als Rekord-Champion Schumacher, reagiert Teamchef Eric Boullier leicht genervt, als liege die Antwort auf der Hand: "Nun ja, Kimi ist eben 32. Und Michael ist 43."

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So einfach ist das manchmal. Und so schwer immer noch der tägliche Umgang mit Räikkönen. So platzte nun schon zweimal in Folge kurzfristig das für Donnerstagmittag anberaumte Pressegespräch. In Schanghai erklärte ein Lotus-Sprecher entschuldigend, der Finne sei "lost in China". Sein Chauffeur hatte sich verfahren. In Bahrain wartete Räikkönen bis 14:20 Uhr und ging dann einfach. Zum vereinbarten Termin um 14.30 Uhr kamen die Journalisten - vergeblich.

Ferrari-Teamchef Stefano Domenicali konstatierte einst, der Verzweiflung nahe, Räikkönen lebe "eben auf seinem eigenen Planeten". Dessen knappe Antwort: "Ich lebe sehr gut auf meinem Planeten. Es ist schön hier." Ein Mann großer Worte war Kimi Matias Räikkönen, der seine Antworten meist leise vor sich hin nuschelt, eben noch nie. Ein großer Racer ist er dagegen immer noch.

In der Rallye-WM war er in den zwei Jahren seines Gastspiels nie so recht angekommen, beide Male wurde er Gesamt-Zehnter. Aber die Formel 1 ist seine Welt. Hier wird wieder Mann gegen Mann gekämpft, Reifen an Reifen. Im Formel-1-Boliden ist Räikkönen, der seinen Spitznamen "Iceman" als Tattoo auf den linken Unterarm trägt, immer noch bärenstark.

"Viele haben gezweifelt, ob er je wieder der Alte sein wird. Sie haben gemutmaßt, dass er nicht fit sein würde oder nicht mehr die richtige Motivation habe", sagt der dreimalige Weltmeister Jackie Stewart. "Dann gleich im vierten Rennen eine solche Antwort zu geben, ist mal eine Ansage." Mercedes-Sportchef Norbert Haug, auch ein alter Weggefährte Räikkönens, stellt fest, "dass Kimi auch hätte gewinnen können. Und dass er Platz zwei gleichzeitig nicht dadurch weggeschmissen hat, es mit der Brechstange zu probieren."

Die meisten Piloten hätten sich mit Räikkönens Art, jedem sein Desinteresse an allen Dingen abseits des Autofahrens offen zu zeigen, nicht lange in der Formel 1 gehalten. Ein Vorbild war er trotz seiner Geradlinigkeit nur auf der Strecke. Einst trat er in einem Gorilla-Kostüm als "James Hunt" auf, ein anderes Mal wurde er mit einem aufgeblasenen Delfin schlafend auf einer Parkbank fotografiert. "Ich hatte ein paar Drinks. Was spricht dagegen?", erklärte er damals.

Ferrari zahlte ihm vor zwei Jahren angeblich 17 Millionen Euro Abfindung, um ihn loszuwerden. Jetzt ist er wieder da. Schnell und bissig wie eh und je.

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