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Petrow: "Dieses Jahr wird es einfacher"

13. Januar 2011 - 18:33 Uhr

Renault-Pilot Witali Petrow rechnet in der neuen Saison mit seinem Durchbruch: "Wir können Großes leisten" - Von Robert Kubica nur wenig gelernt

Witali Petrow
Witali Petrow muss auch in diesem Jahr weitere Formel-1-Lektionen lernen
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Beim ehemaligen Renault-Werksteam gab es in den vergangenen Monaten viele Veränderungen, der Fahrerkader bleibt jedoch für die neue Saison unverändert. Witali Petrow bekam nach einer durchwachsenen Debütsaison einen neuen Zweijahres-Vertrag und somit die Chance, seine Erkenntnisse aus dem ersten Jahr umzusetzen.

"Es ist die Formel 1 - und die ist schwierig für Rookies", sagt der Russe über seine Schwierigkeiten 2010. "Ich habe vieles kennengelernt: die Strecken, die Autos, die generelle Arbeitsweise in einem Formel-1-Team. Ich hatte Druck, war manchmal nervös, aber letztlich habe ich für mich den passenden Weg gefunden. Die kommende Saison wird einfacher", wird Petrow von 'Autosport' zitiert.

"Renault hat mir einige Tipps gegeben, mir geholfen. Ich bin stolz, für diese Mannschaft fahren zu dürfen. Ich bin überzeugt, dass wir Großes leisten können", sagt der Mann aus Wiborg. In den kommenden zwei Jahren seiner Vertragslaufzeit wolle er gemeinsam mit dem Team an die Topmannschaften herankommen. "Wir arbeiten hart und wollen sie schlagen."

Petrow war im vergangenen Jahr offenbar auf Hinweise vom Team angewiesen, denn Teamkollege Robert Kubica erwies sich nicht als Lehrmeister. "Wenn du Robert als Teampartner hast, dann lernst du nichts, weil er einfach sehr verschlossen ist", poltert Petrow. "Man kann sich seine Daten anschauen und die Art, wie er arbeitet, wie er mit den Ingenieuren spricht - das war es dann."

"Ich habe also nicht viel von ihm gelernt", meint der Russe. Allein durch Beobachtung ist der Lernprozess natürlich mühsam. Und 2011 kommen weitere Lektionen auf Petrow zu. "Es kommen wieder neue Sachen: der Heckflügel, die Reifen. Das wird am schwierigsten, denn ich bin noch nie mit den Pirellis gefahren", sagt der 26-Jährige, der beim Abu-Dhabi-Test nicht fahren durfte. "Bei den kommenden Probefahrten muss ich also weiter lernen."

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