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Kein erfreuliches Rennen für HRT

29. August 2010 - 18:43 Uhr

Trotz wechselhafter Bedingungen konnte sich HRT beim Großen Preis von Belgien nicht über eine Überraschung freuen

Sakon Yamamoto, Timo Glock
Sakon Yamamoto im Kampf mit Timo Glock
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Die Piloten des HRT-Teams reisen ohne ein Erfolgserlebnis aus Belgien ab. Sakon Yamamoto beendete das Rennen in den Ardennen mit zwei Runden Rückstand auf Position 20. Für Bruno Senna war das Rennen bereits in der fünften Runde gelaufen, als die Hinterradaufhängung seines Autos den Geist aufgab.

"Im Rennen ist eine Menge passiert", so Yamamoto. "Ich hatte einen guten Start und konnte ein paar Positionen gewinnen. Es war schwierig, auf den weichen Reifen Druck zu machen, also wechselten wir auf die härteren. Am Ende des Rennens kehrte der Regen zurück und wir mussten die Reifen wechseln. Dabei zockten wir und ich wechselte auf die Regenreifen."

"Aufgrund der niedrigen Intensität des Regenschauers zu Beginn wurden die Reifen zu hart ran genommen und begannen Graining zu zeigen. Ich verlor aus diesem Grund ein wenig an Leistung, als der Regen stark war. Ich bin jedoch glücklich und möchte mich beim Team dafür bedanken, dass wir in der Lage waren, dieses harte Rennen wieder zu beenden."

"Für uns war es unglücklicherweise ein etwas unglückliches Rennen", so Senna. "Wir hatten einen wirklich guten Start, womöglich den besten, den wir jemals hatten. Aber in der ersten Kurve wurde es etwas zu eng, sie zerbrachen mir meinen Frontflügel. Ich kam aus diesem Grund an die Box und zog die Intermediates auf, welche ich nach einer Runde wieder wechseln musste, da der Regen aufhörte."

"Eine Runde später kollabierte die Hinterradaufhängung. Es arbeitete heute also alles gegen uns. Aber so läuft es nun einmal im Motorsport. Wir müssen nun einfach nach Monza blicken und hoffentlich wird es dort besser laufen."

"Das war heute ein turbulentes und schwieriges Rennen unter wechselhaften Bedingungen", so Teamchef Colin Kolles. "Wir starteten auf Trockenreifen und Sakon Yamamoto lag in den ersten Runden auf der 13. Position. Der Frontflügel von Bruno Senna wurde auf der ersten Runde beschädigt, wir mussten ihn aus diesem Grund bei seinem Boxenstopp wechseln, als er auch auf Intermediates wechselte."

"Unglücklicherweise brach seine hintere linke Aufhängung, und er musste schon vorzeitig im Rennen aufgeben. Für später war starker Regen erwartet, und Sakon wechselte bei seinem zweiten Boxenstopp auf Regenreifen. Ich möchte mich bei den Mechanikern bedanken, welche an diesem Wochenende einen guten Job erledigt haben, vor allem bei den Boxenstopps. Nun müssen wir uns auf die kommende Runde in Monza konzentrieren. Wir hoffen, dass wir dort wieder eine gute Leistung zeigen."

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