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Vulkan: Glock und Heidfeld fast mit DTM-Debüt

21. April 2010 - 16:34 Uhr

Timo Glock und Nick Heidfeld hätten in Hockenheim ihr DTM-Debüt gegeben, wenn Gary Paffett und Paul Di Resta in China hängengeblieben wären

Timo Glock
Timo Glock wäre fast am Wochenende sein erstes DTM-Rennen gefahren
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Timo Glock und Nick Heidfeld wären am kommenden Wochenende beinahe zu einem überraschenden Renndebüt in der DTM gekommen - dank des Vulkanausbruchs in Island. Der Grund: Virgin-Pilot Glock und Mercedes-Ersatzfahrer Heidfeld wären im Mercedes-Team eingesprungen, falls Gary Paffett und Paul Di Resta es wegen der Aschewolke nicht rechtzeitig zurück nach Deutschland geschafft hätten.

Denn während Heidfeld und Glock das Glück hatten, frühe Rückflüge zu ergattern, hingen Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug und die beiden DTM- sowie F1-Testpiloten Paffett und Di Resta erst einmal in China fest. "Wir wussten nicht, wann wir zurückkommen. Und es war auf jeden Fall die Möglichkeit da, dass Nick Heidfeld und Timo Glock die Autos gefahren wären, wenn es länger gedauert hätte und wir nicht weggekommen wären", berichtet Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug.

Haug und die beiden Fahrer konnten nun "früher als ursprünglich befürchtet" zurückkehren und sind gestern in Deutschland gelandet. "Aber am Montagmittag hat uns keiner sagen können, ob wir am Donnerstag, Freitag oder Samstag fliegen oder schon früher", so Haug. "Und da haben wir den Kontakt aufgenommen. Da gab es die Möglichkeit, dass sie gefahren wären, wenn sie im Land gewesen wären und wir nicht. Es war alles schon so weit geklärt", sagt Haug über den vulkanbedingten Notfallplan, den er als "kleine chinesische Randbegebenheit" bezeichnet.

"Das war als Notfallplan so gedacht", bestätigt Virgin-Pilot Glock gegenüber 'Motorsport-Total.com'. "Ich habe seit vielen Jahren eine gute Beziehung zu Norbert Haug und zu Mercedes, daher hätte ich natürlich sofort gern geholfen. Ich wäre liebend gern mal im DTM-Auto mit Deutsche Post drauf gefahren. Die Stammfahrer gehen natürlich vor. Ich fühlte mich aber geehrt, dass man in diesem Fall überhaupt an mich gedacht hat."

(Mehr zum DTM-Auftakt in Hockenheim findenSie in unserer DTM-Rubrik))

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