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Schumacher bleibt lieber Rentner

18. November 2009 - 18:26 Uhr

Luca di Montezemolo hofft auf das Comeback des Rekordweltmeisters, doch Michael Schumacher genießt lieber seine Zeit ohne den Druck der Formel 1

Michael SchumacherJerez, Circuit de Jerez
Michael Schumacher denkt nicht daran, wieder in Vollzeit Formel 1 zu fahren
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo träumt immer noch von einemVollzeit-Comeback von Michael Schumacher. "Ich war sehr traurig, als Michael mich darüber informiert hat, dass er nicht für Felipe einspringen kann", sagte di Montezemolo gegenüber 'AUTO BILD Motorsport' (Jetzt abonnieren). "Als wir sein Comeback verkündeten, stieg der Ticketverkauf in Valencia dramatisch an. Deshalb setzen wir uns weiterhin für drei Autos pro Team ein. Und dann wollen wir den dritten Ferrari natürlich mit Michael besetzen."

Doch die Träume des Ferrari-Chefs sind das eine, die Pläne des Rekordweltmeisters das andere. Und Schumacher selbst bleibt offenbar lieber Rentner, als noch einmal im Vollzeitjob in die Formel 1 einzusteigen. "Ich hätte gerne den Hilfsdienst (Ersatz für Felipe Massa; Anm. d. Red.) angetreten und bedaure, dass es nicht ging. Aber dennoch vermisse ich nichts", sagte der Rekordweltmeister bei einem Sponsorentermin in Rom gegenüber 'Bild der Frau'.

Er hätte sich zwar durchaus vorstellen können, die restlichen Rennen dieser Saison zu bestreiten, so Schumacher. Aber ein richtiges Comeback als Neuanfang in der Formel 1 ist für ihn nicht denkbar: "Ich springe ins Go-Kart oder aufs Motorrad, gerne mit Kumpels, mit denen ich abends dann noch ein schönes Bierchen trinke. Das ist ungezwungen, frei. Das andere ist wieder extrem. Ich müsste mich voll damit befassen, mich dem Druck aussetzen. Ich wüsste nicht, warum ich das tun sollte. Was ich zu Hause finde, dass ich da meinen Frieden habe, eine schöne Atmosphäre, meine Familie, das ist mir wichtiger."

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