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Beim R28 setzt Renault auf völlig neue Aerodynamik
Die Aerodynamiker bei Renault haben ganze Arbeit geleistet: Der neue R28 unterscheidet sich in vielen Punkten wesentlich von seinem Vorgänger
(Motorsport-Total.com) - Es gab zwar eine mehrstündige Verspätung wegen dicken Nebels, schließlich konnte Doppel-Weltmeister Fernando Alonso heute aber doch noch seine lang ersehnten ersten Runden mit dem R28 drehen. Und die Beobachter hatten dabei die Gelegenheit, sich den neuen Renault-Boliden genauer anzusehen, mit dem die Franzosen nach der durchwachsenen Saison 2007 wieder zurück wollen in die Erfolgsspur.
Beim Versuch, die in der vergangenen Saison aufgetretenen Probleme zu lösen, wurde das Auto völlig überarbeitet. Der R27 war eine klare Weiterentwicklung des WM-Autos von 2006. Am R28 gibt es nun viele Neuerungen, nur wenig erinnert noch an den Vorgänger. Die Aerodynamik wurde drastisch verändert, besonders auffällig ist die kiellose Frontpartie, die völlig umgestaltet wurde.
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Die Nase sitzt langgezogen und tief über dem Frontfügel und trägt den Flügel. Die Träger für das Hauptelement des Flügels sind nicht wie oftmals senkrecht, sondern verlaufen fast horizontal. Das war möglich, da das Hauptelement unter der Nase durchgeführt wird, hinten angestellt ist und somit der Abstand zum Chassis gering ist. Auch das vordere Flügel-Element wird von Trägern gehalten, die fast waagerecht verlaufen. Vorteil: Die horizontalen Träger leiten die Luft besser über die Aufhängung.
Über dem Hauptflügel hat Renault nun auch einen weiteren "Brückenflügel" angebracht, der über der Nase verläuft. Zudem wurde die dieser obere Flügel durch eine Halterung mit der Nase verbunden.
Eine große Neuerung ist auch, dass Renault nun doch auch auf den V-Kiel verzichtet und zur beliebten Nullkielkonfiguration übergegangen ist. Dabei wurde der obere Querlenker so angebracht, dass die Aufhängungsgeometrie optimiert wurde. Auch die Windabweiser wurden leicht verändert.
Neu gestaltet wurden auch die Seitenkästen. Die Rückspiegel sind vom äußeren Seitenkasten wieder zurückgewandert an den Cockpitrand. Hier hat sich die "elegante Lösung" aus dem Vorjahr wohl doch nicht als so effizient erwiesen. Die Flügel auf den Seitenkästen sind kleiner geworden und die Flip Ups sind ein Stück nach hinten versetzt worden. Die Seitenkästen selbst verschlanken sich zum Heck. Die Motorenabdeckung darüber ist sehr tief und oben schlanker geworden.












