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Spionagevorwürfe: Renault von der FIA vorgeladen
Aufgrund der Vorwürfe, Renault hätte Zugriff auf geheime Informationen von McLaren-Mercedes gehabt, muss das Team nun Rechenschaft ablegen
(Motorsport-Total.com) - Im Zuge der Spionageaffäre um Ferrari und McLaren-Mercedes geriet auch Renault in das Blickfeld. Angeblich soll ein ehemaliger Silberpfeil-Mitarbeiter Informationen zu Renault mitgenommen haben, die sich zum Teil am aktuellen R27 wiederfinden. Dies brachte McLaren-Mercedes bei der Anhörung im September auf den Tisch.
Zunächst bat die FIA alle direkt oder indirekt beteiligten Parteien um Beweise. Danach blieb es auffällig ruhig, bis die FIA am Donnerstag bekannt gab, dass nun auch das Renault-Team zu den Vorwürfen Stellung nehmen muss. Der Automobilweltverband lud das Ex-Weltmeisterteam für die Sitzung des Weltmotorsportrates am 6. Dezember in Monaco vor.

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"Vertreter des Renault-F1-Teams wurden gebeten, bei der Anhörung des Weltmotorsportrates am Donnerstag, den 6. Dezember, in Monaco zu erscheinen", heißt es in der Mitteilung der FIA. "Die Vertreter des Teams sollen zu einer Anschuldigung Stellung nehmen, wonach zwischen September 2006 und Oktober 2007 der Artikel 151c der Internationalen Sporting Code verletzt wurde."
Konkret wird dabei aufgeführt, dass Renault im Besitz von nicht freigegeben Dokumenten und vertraulichen Informationen eines Autos von McLaren-Mercedes gewesen sein soll. Es gehe dabei um "das Layout und wichtige Maße des McLaren-Mercedes, das Benzinsystem, den Getriebeaufbau, das Ölkühlsystem, das Hydrauliksystem und eine neuartige Aufhängungskomponente".
Renault-Teamchef Flavio Briatore beteuerte schon im September die volle Bereitschaft der Teamführung, Licht in diese Sache zu bringen. "Wir haben der FIA gesagt, was wir haben, da gibt es kein Problem", erklärte er der 'Gazzetta dello Sport'.











