Aktuelle Bildergalerien
ANZEIGE 
Motorsport-Total.com als App für das iPhone und Android
good to know you
Formel 1-Videos
Sortieren nach:
Die Reifenbelastung beim Monaco-GP
Datum: 23.05.2012
(2)
Weitere Formel 1-Videos
Die aktuelle Umfrage

Finden Sie, genau wie Michael Schumacher, dass die aktuellen Pirelli-Reifen Formel-1-unwürdig sind, weil man mit ihnen nicht mehr permanent ans Limit gehen kann?

Ja
Nein
Folgen Sie uns!
Motorsport-Total.com bei Facebook Motorsport-Total.com bei Google+ Motorsport-Total.com bei Twitter RSS-Feeds von Motorsport-Total.com
Sie sind hier: Home > Formel 1 > Newsübersicht > News

Stepney klagt an: Auch Ferrari hatte Spionagedaten!

03. Oktober 2007 - 09:32 Uhr

Nigel Stepney behauptet, dass nicht nur McLaren-Mercedes Informationen von Ferrari hatte, sondern auch Ferrari Informationen von McLaren-Mercedes

Nigel Stepney
Nigel Stepney erhebt schwerwiegende Vorwürfe gegen sein Ex-Team Ferrari
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Die Spionageaffäre lässt die Formel 1 nicht in Ruhe: Nachdem mit dem Urteil des World Councils - Ausschluss aus der Konstrukteurs-WM und 100 Millionen US-Dollar Geldstrafe für McLaren-Mercedes - alles gesagt schien, gehen die Diskussionen hinter den Kulissen weiter. Nun scheint der Fall eine ganz neue Wendung zu nehmen.

Bisher war nämlich stets davon ausgegangen worden, dass Ex-Ferrari-Chefmechaniker Nigel Stepney die Informationen einseitig aus Maranello zu Mike Coughlan nach Woking geschleust hat, doch offenbar war es eben kein einseitiger Transfer. In einer sehr ernsthaften Anschuldigung behauptet Stepney nun, dass auch bei Ferrari Daten von McLaren-Mercedes verwendet wurden, nämlich Boxenstrategien, Gewichtsverteilungsangaben und andere Aspekte.

Stepney fordert Strafe für Ferrari

"Ferrari ist gut davongekommen."
Nigel Stepney

"Ferrari ist gut davongekommen", wird Stepney von der Internetseite 'grandprix.com' zitiert. "Ich war zu der Zeit bei ihnen angestellt. Ich wusste gewisse Dinge, die McLaren bei Tests ausprobiert hat, Benzinmengen zum Beispiel - ich kannte ihre Benzinmengen. Ich denke, man hätte auch Ferrari Punkte abziehen müssen. Die große Frage ist: Habe ich die Informationen verwendet, habe ich darüber gesprochen?"

Und er gab auch gleich selbst die Antwort: "Ich habe mit einigen Leuten darüber gesprochen. Ich kann das nicht beweisen, es gibt keine E-Mails oder so etwas. Fragen über die Benzinmengen und andere Unterschiede wurden intern diskutiert. Hatte Ferrari genau wie McLaren einen Vorteil? Ich denke schon. Es sieht so aus, als seien die Informationen einseitig geflossen. Niemand hat das in Frage gestellt. Alle dachten, dass Mike Fragen gestellt hat und ich sie nur beantwortet habe."

Wie glaubwürdig ist Stepney?

"Ich habe mit einigen Leuten darüber gesprochen."
Nigel Stepney

Fraglich ist natürlich, ob man Stepneys Aussagen auf die Goldwaage legen darf, denn der Brite ist angesichts der Ereignisse der vergangenen Monate vermutlich nicht die glaubwürdigste Persönlichkeit in Formel-1-Kreisen. Außerdem hat er das Motiv, es Ferrari heimzuzahlen, weil er ja immer noch behauptet, es habe eine Verschwörung gegen ihn gegeben. Nur: Dafür, dass er sich die neuesten Vorwürfe aus dem Finger gesaugt haben soll, erscheinen sie doch sehr ernsthaft...

Noch unklar ist, ob Stepneys Aussagen zu einer neuerlichen Untersuchung des Falles führen werden. Sollte es dazu kommen und sollten sie sich als wahr herausstellen, würde dies natürlich das FIA-Urteil in Frage stellen. Und noch etwas ist zu bedenken: Stepney bestätigt mit seinen jüngsten Kommentaren quasi einen weiteren Gesetzesverstoß von ihm selbst, was vor Gericht natürlich Konsequenzen haben könnte.

Artikeloptionen
Artikel bewerten
Diese News / Newsübersicht hinzufügen zu...
TwitterFacebookstudiVZ / meinVZ / schülerVZMister Wongdel.icio.usYiGGWebnewsLinkarenaGoogleYahoo! MyWebBlinklistdiggFurlFolkdtoneviewHilfe
RSS XML-FeedGoogle ReaderMy Yahoo!Windows liveMy AOL

 

 
Nach oben