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McLaren und der Protest: Hatten keine andere Wahl

22. Oktober 2007 - 17:28 Uhr

McLaren-Geschäftsführer Martin Whitmarsh erklärt, warum man gegen die Entscheidung der Rennleitung von Sao Paulo Protest einlegen wird

Martin Whitmarsh
Martin Whitmarsh wird Protest gegen die Entscheidung der Rennleitung einlegen
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Mit einem erfolgreichen Protest gegen den "Benzin-Temperatur-Skandal" von Sao Paulo könnte das McLaren-Mercedes-Team seinen Fahrer Lewis Hamilton am "Grünen Tisch" doch noch zum Formel-1-Weltmeister machen, auch wenn die meisten Experten die Chance auf einen erfolgreichen Protest als verschwindend gering einstufen.

McLaren-Geschäftsführer Martin Whitmarsh erklärte am Montag laut 'autosport.com', dass man gar keine andere Wahl hatte, als einen Einspruch gegen die Entscheidung der Rennleitung anzukündigen. Schließlich seien das BMW Sauber F1 Team und Williams ungestraft davongekommen obwohl sie gegen das Reglement verstoßen haben.


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"Wir waren darüber überrascht und verstehen die Entscheidung der Stewards wirklich nicht", so der Brite. Hätte man nicht die Absicht kundgetan, einen Protest gegen die Entscheidung einzulegen, "wären wir mit Sicherheit von den Fans und den Formel-1-Insidern dafür kritisiert worden, nicht die Interessen unserer Fahrer zu vertreten".

Der 39-Jährige dementiert jedoch, dass man mit dem Protest gegen Ferrari oder Kimi Räikkönen schießt: "Im Gegenteil, Kimi hat das Rennen fair und gerecht gewonnen und Ferrari hat gute Arbeit geleistet, um Erster und Zweiter zu werden." Man setze sich lediglich gegen den Freispruch von Nico Rosberg, Robert Kubica und Nick Heidfeld zur Wehr.

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