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McLaren-Einspruch wird am 15. November verhandelt

26. Oktober 2007 - 19:27 Uhr

Der Einspruch des McLaren-Mercedes-Teams in der "Benzin-Temperatur-Affäre" wird am 15. November vor dem Berufungsgericht verhandelt

Boxenstopp-Training bei McLaren-Mercedes
Bis zum 15. November darf Hamilton noch ein Fünkchen Hoffnung haben
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Das Berufungsgericht des Automobilweltverbandes FIA wird am 15. November in Paris über die Berufung des McLaren-Mercedes-Teams in der "Benzin-Temperatur-Affäre" entscheiden. Der britische-deutsche Rennstall hatte die Entscheidung der Rennleitung angefochten, die Fahrer des BMW Sauber F1 Teams und Williams-Teams nicht aus der Wertung zu nehmen, obwohl zu stark abgekühltes Benzin entdeckt worden war.

Sollten Nico Rosberg (Williams) sowie Robert Kubica und Nick Heidfeld (beide BMW Sauber F1 Team) die Punkte aberkannt bekommen, könnte Lewis Hamilton von seinem siebten Rang aufrücken und damit den WM-Titel am "Grünen Tisch" für sich entscheiden, woran der Brite jedoch eigener Aussage zu Folge jedoch nicht interessiert ist.

Die meisten Experten rechnen nicht damit, dass die "Silberpfeile" mit ihrem Protest Erfolg haben werden. Auch FIA-Präsident Max Mosley nicht: "Für uns ist die Weltmeisterschaft gelaufen, das Ergebnis ist so, wie es ist", erklärte der Brite laut 'autosport.com'. "Ein Team hat seinen Einspruch eingereicht, im Moment ändert das nichts - es ist ihre Sache zu beweisen, dass sie Recht haben."

Zudem zweifelt der Brite an, dass McLaren-Mercedes überhaupt das Recht hat, gegen die Entscheidung der Rennleitung Protest einzulegen, weil man nicht gegen das Ergebnis des Brasilien-Grand-Prix' protestiert hat. Selbst dann, wenn die betreffenden Autos aus der Wertung genommen werden, könnte sich das Berufungsgericht dazu entscheiden, Hamilton und alle anderen dahinter liegenden Fahrer nicht aufrücken zu lassen.

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