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Alonso wandte sich mit den E-Mail-Beweisen an Ecclestone

20. September 2007 - 09:54 Uhr

Die Veröffentlichung der Abschriften der Anhörungen vor dem Weltmotorsportrat verraten, dass sich Alonso direkt an Formel-1-Boss Bernie Ecclestone wandte

Fernando Alonso
Fernando Alonso nutzte für seine Politik auch Formel-1-Boss Bernie Ecclestone
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Durch die Veröffentlichung der Abschriften der beiden Anhörungen des McLaren-Mercedes-Teams vor dem Weltmotorsportrat der FIA in Paris sind einige interessante Details über die "Spionage-Affäre" und ihre Hintergründe an den Tag gekommen.

Aus den am Mittwoch veröffentlichten Dokumenten geht hervor, dass auch Formel-1-Boss Bernie Ecclestone in den Fall verwickelt war, da er die FIA darüber informiert hat, dass McLaren-Mercedes-Testfahrer Pedro de la Rosa und Fernando Alonso per E-Mail über geheime Ferrari-Informationen diskutieren.


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Zuvor war man davon ausgegangen, dass sich McLaren-Mercedes-Teamchef Ron Dennis quasi selbst beim Automobilweltverband anzeigte, als ihn Alonso im Rahmen des Großen Preises von Ungarn mit dem Beweismaterial unter Druck setzen wollte.

Dennis erklärte vor dem Weltmotorsportrat, dass "Bernie sagte, dass er vielleicht etwas gesehen hat und dass er es an Max weitergeben würde". Um was es sich dabei jedoch gehandelt hat, sei ihm unklar: "Ich weiß nicht, was das ist. Ich weiß, dass Bernie gesagt hat, dass es auf Spanisch ist, aber ich weiß nicht, wie die FIA von diesem Material in Kenntnis gesetzt wurde."

Nigel Tozzi, der als Rechtsanwalt bei der Anhörung vergangenen Donnerstag Ferrari zur Seite stand, klärte auf: "Wenn Alonso die Dokumente nicht Herrn Ecclestone gezeigt hätte, und Herr Ecclestone nicht Herrn Mosley alarmiert hätte, der dann wiederum an die Fahrer schrieb, hätten wir über diese E-Mails nichts erfahren."