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Wohl nur ein Nebenjob: Paffett heuert in der Formel 1 an

02. Februar 2016 - 11:57 Uhr

Der Ex-DTM-Champion wird in der Saison 2016 Simulatorpilot bei Williams - Indizien deuten auf eine Fortsetzung seines Mercedes-Engagements hin

Gary Paffett
Gary Paffett hat einen neuen Job in der Formel 1 gefunden und geht zu Williams
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Mercedes-Pilot Gary Paffett kehrt in die Formel 1 zurück. Der Brite wird ab sofort Simulatorfahrer bei Williams, wie das Team am Dienstag bekanntgibt. Bei dem Deal handelt es sich wahrscheinlich um einen Nebenjob zu seinem derzeit nicht bestätigten DTM-Engagement 2016, schließlich war der 34-jährige Brite schon in der Vergangenheit parallel für McLaren als Tester im Einsatz. Dazu holte sich Paffett vor einigen Jahre eine blutige Nase, als er seine Jetons komplett auf die Formel 1 setzte.

Weiteres Indiz: Mercedes verlängerte kürzlich mit Euronics, dem langjährigen Hauptsponsor des Paffett-Autos. Überdies mangelt es den Stuttgartern an Routiniers im Kader, wenn sonst nur Paul di Resta auf der Kandidatenliste steht. Kevin Magnussen ist nach seinem mutmaßlichen Wechsel zum Renault-Werksteam in der Formel 1 als Alternative ohnehin so gut wie gestrichen. Eine endgültige Entscheidung soll es noch im Februar geben, wenn Mercedes sein DTM-Aufgebot verkünden will.

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Bei Williams ist Paffett offenbar nur für Einsätze in der virtuellen Welt sowie möglicherweise als Ersatzmann vorgesehen, schließlich verfügt die Truppe mit seinen zwei Youngstern Alex Lynn und Lance Stroll über junge Perspektivpiloten. Zeitgleich einen Nebenjob in der Formel 1 anzutreten ist im Mercedes-DTM-Projekt übrigens keine Novelle: Auch Champion Pascal Wehrlein ist für die Silberpfeile im Einsatz, auch Daniel Juncadella und di Resta waren es in der Vergangenheit.

Paffett stand von 2006 bis 2014 bereits als Testfahrer der McLaren-Mannschaft in Lohn und Brot. Er verließ die DTM in der Hoffnung, eine Chance als Einsatzpilot in Woking zu erhalten, kehrte aber nach nur einem Jahr enttäuscht zurück, weil ihm zum wiederholten Male Konkurrenten vorgezogen wurden.

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