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DRS & Option-Reifen: Reglement wird konkret

29. März 2013 - 20:54 Uhr

Der umklappbare Heckflügel funktioniert in der DTM anders als in der Formel 1: Zwei-Sekunden-Abstand und beliebiger Einsatzort auf der Strecke

DRS-Heckflügel
Das DRS sieht in der DTM-Variante nicht unbedingt elegant aus, wirkt aber
© Audi

(Motorsport-Total.com) - Nachdem das Drag-Reduction-System, kurz DRS, und der neue Option-Reifen bei den Testfahrten in Barcelona erstmals zum Einsatz kamen, wird das Reglement zu den Novellen immer klarer. Obwohl beide Techniken nach Formel-1-Vorbild eingeführt wurden, geht die DTM bei Details eigene Wege. Für den umklappbaren Heckflügel gibt es keine fest definierte Zone, der Fahrer kann beim Einsatzort auf der Runde taktieren - und zwar schon bei zwei Sekunden Abstand zum Vordermann.

Das DRS, das die Fahrer aus dem Cockpit betätigen, soll durch einen geringeren Luftwiderstand die Höchstgeschwindigkeit erhöhen. Kommt ein DTM-Pilot in das Zeitfenster, das wahrscheinlich an der Start- und Ziellinie erfasst wird, an einen vor ihm fahrenden Konkurrenten heran, erhält sein Bolide über das Marshalling-System der Rennleitung ein Signal. Das einheitliche Steuergerät von Technikpartner Bosch zeigt die DRS-Freigabe in einem Display an und schaltet gleichzeitig die Betätigung frei.

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Innerhalb der nächsten Runde darf das DRS einmal aktiviert werden. Über eine Pneumatik wird der Einheitsheckflügel dabei um 15 Grad flacher gestellt. Das Auto wird auf der Geraden fünf bis sieben Kilometer pro Stunde schneller. Offen bleibt, ob die Technik auch bei Überrundungen eingesetzt werden darf, was in der Formel 1 erlaubt ist. Sollte die Luftbetätigung des Flügels ausfallen, klappt dieser durch den Fahrtwind automatisch in seine Ausgangsposition zurück und bietet beim Bremsen die gewohnte Stabilität.

Nur ein Satz Option-Reifen am Wochenende

Da sich die seitlichen Endplatten sichtbar mit dem Heckflügel bewegen, ist der DRS-Einsatz auch für die Zuschauer zu erkennen - das gilt auch für die Option-Reifen. An einer gelben Markierung an den ihrer Flanke ist zu auszumachen, ob sie montiert sind. Jeder Pilot wird am Rennwochenende nur einen Satz erhalten, den er während des Rennens einmal einsetzen muss. Ob und wie viele Boxenstopps vorgeschrieben werden, ist bislang noch offen. Bislang gab es in der DTM zwei Pflichtboxenstopps, die jedoch in die Kritik geraten waren.

In der Saison 2013 werden die Reifensätze für das Rennwochenende am Freitag verlost und von Hankook für die Teams montiert. Danach werden die Reifen bis zum Einsatz im Freien Training verplombt. Dieses Prozedere wiederholt sich noch einmal zwischen Qualifying und Rennen. Der so genannte Option-Reifen ist ein Pneu, der sich durch eine weichere Gummimischung vom gewohnten DTM-Material von Einheitsausrüster Hankook unterscheidet.

Diese Änderung sorgt dafür, dass der Reifen für einen gewissen Zeitraum, schätzungsweise rund 40 Kilometer, um rund eine bis 1,5 Sekunden bessere Rundenzeiten ermöglicht. Wird dieser Zeitraum überschritten, werden die Resultate dagegen deutlich schlechter. Wie lange und wann der Reifen im Rennen eingesetzt wird, stellt eine neue Herausforderung für die Strategie der Teams dar. Unterschiedliche Taktiken sollen so zusätzliche Spannung und allen voran deutlich mehr Überholaction bringen.

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