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Paukenschlag bei BMW: Dyer kommt

15. Oktober 2012 - 17:15 Uhr

Die Münchener haben Informationen von 'Motorsport-Total.com' bestätigt, wonach der ehemalige Ferrari-Mann als Chefingenieur in der DTM anheuert

Chris Dyer
Früher Rot, jetzt Weiß-Blau: Chris Dyer schließt sich BMW an
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Im vergangenen Jahr holte sich BMW für sein DTM-Projekt mit dem amtierenden Champion Martin Tomczyk und Bruno Spengler zwei profilierte Köpfe hinter das Steuer, jetzt bekommt der Kommandostand prominenten Zuwachs. Wie 'Motorsport-Total.com' exklusiv erfuhr, handelt es sich dabei um Chris Dyer, der ab 2013 die Rolle des Chefingenieurs für die dann acht eingesetzten M3 übernehmen soll. Er ersetzt Mike Krack, der wie weitere BMW-Mitarbeiter zu Porsche abwandert.

BMW klärt am Montag auf: "Wir können bestätigen, dass Chris Dyer bei uns künftig die Funktion des Chefingenieurs ausfüllen wird. Wir freuen uns über diese wichtige Verstärkung und die kommende Zusammenarbeit." Der Australier wird bereits zum Saisonfinale nach Hockenheim kommen, wo Spengler die Premierensaison der Münchener mit dem Fahrertitel krönen will. Dyer soll eine Gesamtfunkion übernehmen und nicht für ein einzelnes Team tätig sein.

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Seine lange Motorsport-Karriere hat Dyer im V8-Supercar-Team von Tom Walkinshaw begonnen, ehe er im Jahr 1997 unter dem Schotten bei Arrows sein erstes Formel-1-Engagement bekam - als Dateningenieur von Damon Hill. Kurz darauf wurde er zum Renningenieur befördert, ging 2001 zu Ferrari und war bei den WM-Titeln 2003 und 2004 der Mann an der Seite von Michael Schumacher sowie 2007 von Kimi Räikkönen. 2009 machte die Scuderia ihn zum Chefingenieur.

Dyer wurde in Maranello entlassen, nachdem er im Saisonfinale 2010 in Abu Dhabi die verhängnisvolle Entscheidung getroffen hatte, Fernando Alonso zu einem frühen Boxenstopp zu holen. Das kostete den Spanier damals den WM-Titel. Zuletzt hatte es Gerüchte gegeben, Dyer könne bei Vijay Mallyas Team Force India eine Rückkehr in die Königsklasse wagen. Auch eine Renaissance des Gespanns mit Schumacher bei Mercedes geisterte bereits durch die Gazetten.

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