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  • 23.10.2011 12:32

  • von Stefan Ziegler

Coronel: "Das erste Rennen war Mist"

Ein Ausfall und ein Sieg: Dank der schnellen ROAL-Crew konnte Tom Coronel im zweiten Rennen wieder dabei sein und den Lauf sogar gewinnen

(Motorsport-Total.com) - Tom Coronel und Japan - das passt einfach: 2008 hatte sich der niederländische Rennfahrer beim WTCC-Debüt in Okayama spektakulär seinen ersten Sieg gesichert, nun legte Coronel in Suzuka nach und feierte seinen zweiten WM-Rennerfolg. Von Startplatz zwei preschte der 39-Jährige schon auf den ersten Metern nach vorne und gab die so eroberte Führung bis ins Ziel nicht mehr ab.

Titel-Bild zur News: Tom Coronel

Tom Coronel machte im zweiten Rennen alles richtig und holte den Suzuka-Sieg

Besonders beeindruckend: Coronel ließ sich selbst von den drei Chevrolet-Piloten an seinem Heck nicht aus der Ruhe bringen und bescherte BMW den zweiten Saisonsieg. "Es war eine harte Nummer. Ich bin auf jeden Fall sehr zufrieden, denn das Team leistete großartige Arbeit", sagt Coronel bei 'Eurosport'. "Ich fühle mich gut und stark. Ich freue mich sehr - in meiner zweiten Heimat."

Während seiner Formelsport-Karriere hatte der "fliegende Holländer" mehrere Jahre im Land der aufgehenden Sonne verbracht und ist dort entsprechend beliebt. Entsprechend groß war der Jubel, als Coronel das Siegertreppchen erklomm. "Schade nur, dass Roberto Ravaglia nicht hier sein kann", meint der WTCC-Routinier. "Vielen Dank, Roberto. Jetzt geht es nach China und nach Macao."


Fotos: Tom Coronel, WTCC in Suzuka


Das erste Rennen war bei diesem für Coronel positiven Endergebnis freilich rasch abgehakt. Der Niederländer hatte kurz nach dem Start zu Lauf eins eine Berührung mit einem Rivalen gehabt, woraufhin Schäden an der Vorderachse aufgetreten waren. "Keine Ahnung, was da genau passierte. Ich hatte einen super Start und ging auf der Innenseite an Dahlgren vorbei", berichtet Coronel.

"In meinen Augen lag ich zu diesem Zeitpunkt schon auf Kurs zu Platz drei. Es gab keine Probleme. Es scheint, dass mich ein Chevrolet am Heck getroffen hat. Wahrscheinlich war es Huff. Ich kam etwas von meiner Linie ab und es kam zu einer Kollision mit Gabriele. Das war's dann", meint der BMW Pilot zusammenfassend. "Das erste Rennen war Mist, aber das passiert im Motorsport."

"Es war halt ziemlich eng in der ersten Kurve. Immerhin konnten wir uns auf das zweite Rennen vorbereiten. Darauf hatten wir uns ohnehin konzentriert, um ehrlich zu sein", sagt der Routinier und spricht abschließend noch über seine Ausrüstung: "Ich lieh mir Rennschuhe von Alain. Das sind Siegerschuhe! Er siegte, ich siegte. Diese Schuhe kriegst du jetzt nicht mehr zurück, mein Freund!"

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