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Chevrolet und Volvo bestätigen ihre gute Form

Im zweiten Freien Training landeten erneut die drei Chevrolet-Fahrer vor Volvo-Pilot Robert Dahlgren - Tiago Monteiro wieder in großen Schwierigkeiten

(Motorsport-Total.com) - Das zweite Freie Training von Tschechien brachte keine Neuerung an der Spitze: Chevrolet hat das Geschehen am Automotodrom Brno bisher souverän im Griff und war auch in Einheit zwei mit allen drei Werksautos ganz vorne vertreten. Yvan Muller (Chevrolet) sicherte sich am Samstagmorgen in 2:10.202 Minuten bereits seine zweite Bestzeit und verpasste den Rundenrekord in Brünn nur knapp.

Robert Dahlgren

Robert Dahlgren legt weiterhin ein richtig starkes Tempo im Volvo C30 Drive vor

Rob Huff (Chevrolet) wagte ganz zum Schluss noch einmal einen Angriff auf den Topwert seines französischen Teamkollegen, kam aber nur bis auf 0,185 Sekunden heran und musste sich mit Rang zwei zufrieden geben. Alain Menu (Chevrolet) komplettierte das starke Ergebnis seiner Mannschaft mit 0,638 Sekunden Rückstand auf Platz drei. Nur wenig langsamer war Robert Dahlgren (Polestar).

Höhen und Tiefen bei Sunred

Der schwedische Volvo-Fahrer tritt in Brünn erstmals 2011 mit dem neuen 1,6-Liter-Turbomotor an und konnte sich - wie schon im ersten Freien Training - hervorragend in Szene setzen. Bei einer persönlich schnellsten Runde von 2:11.041 Minuten blieb Dahlgren 0,839 Sekunden hinter Muller zurück und ordnete sich damit als bester Verfolger der drei Chevrolet-Werkspiloten im Klassement ein.

Tom Coronel (ROAL/+ 1,314 Sekunden) stellte seinen BMW 320 TC auf den fünften Rang vor Gabriele Tarquini (Lukoil-Sunred/+ 1,582) im besten Sunred SR Leon 1,6T. Auch für den Italiener ist Tschechien eine Premiere, denn Tarquini und Markenkollege Tiago Monteiro (Sunred) setzen ebenfalls ersten Mal auf den 1,6-Liter-Turbomotor. Allerdings mit unterschiedlichen Ergebnissen.


Fotos: WTCC in Brünn


Während Tarquini in 2:11.784 Minuten eine ordentliche Zeit hinlegen konnte, kam Monteiro als 19. und Letzter auch im zweiten Freien Training zwar auf acht Umläufe, aber auf keinen grünen Zweig. Weitaus besser lief es für Norbert Michelisz (Zengö/+ 1,716), Michel Nykjaer (Sunred/+ 1,999), Darryl O'Young (Bamboo/+ 2,147) und Franz Engstler (Engstler/+ 2,165) auf den weiteren Top-10-Rängen.

Das einzige Dieselauto auf Platz 14

Die beiden Schweizer Fredy Barth (SEAT-Swiss/+ 4,816) und Urs Sonderegger (Wiechers/+ 6,717) kamen in Einheit zwei erneut nicht wie erhofft in Fahrt und reihten sich lediglich auf den Positionen 17 und 18 ein. Sonderegger leistete sich zudem noch einen Dreher in Kurve neun, konnte das Training allerdings fortsetzen. Ein ähnliches Schicksal erlitt Mehdi Bennani (Proteam/15.) in Kurve sieben.

Der einzige Dieselfahrer im Starterfeld, Aleksei Dudukalo (Lukoil-Sunred), klassierte sich im SEAT Leon 2.0 TDI in 2:13.188 Minuten auf dem 14 Rang und blieb damit noch hinter Kristian Poulsen (Engstler), Pepe Oriola (Sunred) und Javier Villa (Proteam) zurück. Immerhin: Dudukalo hielt auf dem 5,403 Kilometer langen Kurs die Fahrzeuge von Bennani und Yukinori Taniguchi (Bamboo) in Schach.

Bei erneut bewölkten und kühlen, aber weiterhin trockenen Bedingungen hat das Automotodrom Brno vermutlich noch nicht die schnellsten Rundenzeiten des Wochenendes gesehen. Die Fahrer und ihre Teams hatten schon nach Session eins beklagt, dass die Ideallinie nur wenig Grip biete. Dies dürfte sich im zweiten Freien Training gebessert haben - in der Qualifikation wackelt der Rundenrekord...

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