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Suzuki: Eigene Erwartungen übertroffen

Per-Gunnar Andersson konnte gleich bei seinem ersten WRC-Einsatz punkten - Suzuki erlebte einen "unglaublichen Start" in die erste volle Saison

(Motorsport-Total.com) - Der Auftakt ist gelungen: Mit der Rallye Monte Carlo ist Suzuki in seine erste volle Saison in der WRC gestartet. Und beim Klassiker lief es besser für die Japaner, als sie sich selbst vorher erwartet hatten. Eigentlich war nur das Ziel, alle vier Tage durchzustehen, egal welche Positionen dabei herausspringen. Doch ausgerechnet WRC-Debütant Per-Gunnar Andersson bescherte dem Team mit Platz acht gleich die ersten beiden WM-Punkte. Noch dazu holte er sich bei seinem ersten Auftritt in der höchsten Kategorie seinen ersten Fahrerpunkt.

Per-Gunnar Andersson

Per-Gunnar Andersson fuhr bei seinem ersten WRC-Lauf gleich in die Punkte Zoom

Anderssons SX4 WRC erwies sich während der Rallye als weitgehend zuverlässig, nur am Donnerstagabend verlor er Zeit wegen einer defekten Antriebswelle. Dazu kassierte er 40 Starfsekunden, weil er den Servicepark am Freitagmorgen zu spät verließ. Die Abstimmung des Autos musste während des Laufs nur leicht angepasst werden, um das Handling zu verbessern. Allerdings befand Andersson am letzten Tag die Aufhängung als etwas zu weich eingestellt. An der Launch-Kontrolle, der Aufhängung und dem Differential will das Team künftig noch etwas Feintuning betreiben.#w1#

"Ich muss noch viel lernen, aber es hat mir wirklich Spaß gemacht und ich hätte nicht mehr verlangen können", sagte der 27-jährige Juniorenweltmeister. Bei meinem Debüt in einem nagelneuen Auto Punkte zu holen ist wirklich fantastisch! Es war sehr wichtig für mich, hier ein gutes Ergebnis zu holen. Denn so komme ich mit positiven Eindrücken zur nächsten Rallye - meinem Heimlauf in Schweden."

Sein routinierter Teamkollege Toni Gardemeister hatte weniger Glück. Am zweiten Tag warfen ihn Probleme mit dem Ladedruck zurück, am dritten Tag kämpfte sich der Finne mit Topzeiten zurück auf den zehnten Platz. Damit war er auf dem Weg, für Suzuki ebenfalls einen Herstellerpunkt zu holen. Doch in der letzten Prüfung am Samstagabend überhitzte sein Motor und das Team entschied, Gardemeister sicherheitshalber aus dem Rennen zu nehmen. In der Fabrik in Paris wird nun genauer untersucht, was den Motorschaden verursacht hat.

"Es ist klar, dass das Auto viel Potential hat, deshalb bin ich sehr zufrieden." Toni Gardemeister

"Ohne diese Probleme hätten wir hier um Punkte kämpfen können - das wusste ich vom Start weg und P-G hat das mit seiner exzellenten Performance ja auch bewiesen", erklärte Gardemeister. "Es ist klar, dass das Auto viel Potential hat, deshalb bin ich sehr zufrieden. Jetzt, wo die Saison begonnen hat, müssen wir ständig hart daran arbeiten, das Auto zu verbessern. Der nächste Lauf ist die Rallye Schweden, die ich sehr mag. Wenn wir einen guten Rhythmus finden, können wir dort sicher ein gutes Ergebnis holen."

"Diese Rallye war ein unglaublich stolzer Moment für Suzuki, da wir unseren WRC-Traum in die Tat umgesetzt haben", sagte Teamchef Nobuhiro "Monster" Tajima. "Ich möchte P-G und Toni zu dem fantastischen Job gratulieren, den sie abgeliefert haben. Es tut mir sehr leid für Toni, er hat klasse Arbeit geleistet und es war schade, dass er aufgeben musste. Ich möchte aber nicht nur den Fahrern danken, sondern dem ganzen Team. Dass wir in unserer ersten Rallye gleich punkten konnten liegt auch daran, dass das gesamte Team auf Anhieb gut zusammengearbeitet hat."

"Wir sind glücklich, aber die Philospohie von Suzuki ist immer, nach vorn zu schauen und nicht nach hinten", so Tajima weiter. "Die Rallye Monte Carlo ist jetzt schon eine fantastische Erinnerung. Jetzt konzentrieren wir uns voll auf die Rallye Schweden in zwei Wochen. Dort werden wir wieder versuchen, in die Punkte zu fahren. Das wird natürlich nicht leicht, da der Weg zum Erfolg nie eben ist. Aber wir versprechen vollen Einsatz, und den haben wir ja jetzt hoffentlich schon unter Beweis gestellt."

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