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SS16: Loeb gewinnt Rallye Korsika

Sébastien Loeb hat seine Führung ins Ziel gebracht und vor Marcus Grönholm gewonnen - In der WM konnte er seinen Rückstand auf vier Punkte verkürzen

(Motorsport-Total.com) - Asphaltkönig Sébastien Loeb hat in Korsika seinen zweiten Sieg innerhalb einer Woche eingefahren. Der Citroën-Pilot hatte am Freitagnachmittag seinen WM-Rivalen Marcus Grönholm im Ford von der Spitze verdrängt und danach eine Bestzeit nach der anderen eingefahren. Damit konnte Loeb seinen Vorsprung im Verlauf der Rallye zwar langsam, aber kontinuierlich ausbauen. Im Ziel nach 16 Wertungsprüfungen hatte er als Sieger einen Vorsprung von 23,7 Sekunden auf den Zweitplatzierten Grönholm. "Ich hätte nicht besser abschneiden können als mit diesem Sieg", freute sich Loeb. "Was die anderen machen, kann ich ja nicht beeinflussen. Er führt nach wie vor in der Gesamtwertung, aber ich bin dennoch sehr glücklich."

Sébastien Loeb

Sébastien Loeb holte in Korsika den zweiten Sieg innerhalb einer Woche Zoom

WM-Leader Grönholm war zu Beginn der Rallye in Führung gegangen, musste sich dann aber dem immer leicht schnelleren Loeb geschlagen geben. Der Finne und der Franzose lieferten sich ein Duell am Limit, wobei Grönholm von Prüfung zu Prüfung etwas Zeit verlor. Am Samstagabend gab er sich dann mit Platz zwei zufrieden. "Ich hatte bei dieser Rallye und auch heute keine Chance, aber ich führe in der Gesamtwertung weiterhin, das ist schon in Ordnung", bilanzierte Grönholm. Und weiter: "Sébastien ist natürlich auf Schotter ebenfalls gut, aber es sieht ganz gut aus."#w1#

In der Weltmeisterschaft konnte Loeb mit seinem Sieg zwei weitere Punkte gut machen, vier Zähler liegt er nun noch hinter Spitzenreiter Grönholm - ein heißer Titelkampf steht an im Saisonendspurt. In der Teamwertung führt Ford weiter mit 32 Punkten Vorsprung auf Citroën (179 zu 147).

Gesamtrang drei ging an Loebs Teamkollegen Daniel Sordo. Der Spanier hatte sich zwar vorgenommen, vor Grönholm anzukommen, konnte aber gegen die schnelle Pace des Finnen nichts ausrichten. Am Schluss hatte Sordo 20,6 Sekunden Rückstand auf Grönholm und 44,3 Sekunden Rückstand auf Sieger Loeb.

Bis zum Schluss heiß umkämpft war der vierte Platz. Hier setzte sich Stobart-Pilot Jari-Matti Latvala gegen Petter Solberg im Subaru durch. In der letzten Prüfung holte Latvala noch einmal eine drittschnellste Zeit und hatte am Ende 11,6 Sekunden Vorsprung auf Solberg. "Ich nehme an, dass dies für mich meine bisher beste Rallye war", jubelte Latvala. "Ich weiß, dass ich normalerweise auf Asphalt nicht so stark bin. Das war ein toller Kampf und ich bin stolz darauf, dass ich mir den Platz zurück geschnappt habe."

Dahinter wurde Chris Atkinson im zweiten Subaru Sechster, der tschechische Privatier Jan Kopecky wurde Siebter. Rang acht und damit der letzte Fahrerpunkt ging an Xevi Pons im dritten Subaru. Der Spanier musste nach der ersten Schleife an diesem Vormittag nochmals zittern. Einer seiner Reifen war so abgefahren, dass er fast auf der blanken Felge ins Ziel humpelte. Er schaffte es gerade so in den Servicepark zum Mittagsservice - sonst wäre seine Rallye zwei Prüfungen vor Schluss vorzeitig vorbei gewesen.

Für die Teamwertung punktete außerdem Stobart-Pilot Henning Solberg als Neunter. Manfred Stohl im Kronos-Citroën verlor seinen Herstellerpunkt noch in der letzten Prüfung an Ford-Pilot Mikko Hirvonen. Die Bilanz von Stohl fiel wenig erfreut aus: "Das war kein gutes Wochenende. Ich war von Anfang an nicht zuversichtlich. Es war ein schwieriges Wochenende. Aber so ist es nun einmal."

Großes Pech hatte Stohls Teamkollege Francois Duval. Der Belgier wollte eigentlich aufs Podest fahren und lag bis zum Samstagabend zumindest auf Rang vier. Dann aber hatte er erst Brems- und Getriebeprobleme, schließlich war auch noch ein Generator am Auto kaputt. Deshalb erreichte er den Servicepark nicht mehr aus eigener Kraft, bekam zehn Strafminuten aufgebrummt und gab auf.

Suzuki landete beim Debüt unter ferner liefen. Pilot Nicolas Bernardi klagte über einen plötzlichen Leistungsverlust im Motor und nutzte dann den Rest der Rallye für umfangreiche Testfahrten. "Das ist nicht so schlecht. Es war unsere erste Rallye und es ist gut, dass wir sie beenden konnten", freute sich Bernardi trotzdem. "Das Auto ist nicht schlecht, ich konnte manchmal die Fahrer vor mir unter Druck setzen. Natürlich müssen wir das Auto noch weiterentwickeln, aber es war ein guter Start und ich bin zufrieden. Zum Schluss hatte ich Probleme beim Schalten."

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