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Heimisches Terrain beflügelt Suzuki

Suzuki konnte bei der Rallye Japan das bisher beste Ergebnis seiner jungen WRC-Geschichte holen - Toni Gardemeister holt erste Bestzeit für die Japaner

(Motorsport-Total.com) - Während bei Citroën nach Sébastien Loebs Titelgewinn die Champagner-Korken knallten, durfte auch bei Suzuki gefeiert werden. Beim Heimlauf gelang den Japanern das bisher beste Ergebnis ihrer noch jungen WRC-Geschichte. Im vorletzten Lauf der ersten vollen WRC-Saison von Suzuki holte Per-Gunnar Andersson Platz fünf, Toni Gardemeister wurde Sechster. Schon am Samstag hatte Gardemeister dem Team die erste Prüfungsbestzeit beschert. Am heutigen Sonntag fuhren beide Piloten immer Top-6-Zeiten. Mit den gewonnen Punkten konnte sich Suzuki auf den fünften Platz in der Markenwertung verbessern.

Toni Gardemeister

Suzuki konnte in Japan das bisher beste Ergebnis in der WRC einfahren Zoom

Andersson und Gardemeister trotzten bei der Rallye Japan dem einen oder anderen kleinen Rückschlag. Andersson zog sich gestern einen Reifenschaden zu und baute heute einen Dreher mit ein. Obwohl er dabei zehn Sekunden verlor, konnte er in dieser Prüfung die zweitschnellste Zeit fahren. Ohne das Missgeschick hätte re die Bestzeit geholt. Gardemeister zog sich heute ebenfalls einen Reifenschaden zu.#w1#

"Diese Rallye hat mir wirklich viel Spaß gemacht und ich hoffe, dass ich den Suzuki-Fans etwas gegeben habe, an das sie sich gern erinnern! Das Auto war sehr zuverlässig und wenn wir gestern durch einen Reifenwechsel nicht so viel Zeit verloren hätten, wären wir noch näher an der Spitze gewesen", freute sich Andersson. "Diese Rallye hat gezeigt, dass sich die harte Arbeit und die Entwicklung, die wir über das Jahr gemacht haben, auszahlen. Das ist für die Zukunft sehr ermutigend. Nachdem ich auf Asphalt Probleme hatte, habe ich nun zu alter Stärke zurückgefunden und freue mich jetzt auf ein solides Saisonfinale."

"Wir fahren jetzt mit viel Selbstvertrauen zum Finale nach Großbritannien." Toni Gardemeister

"Es war eine sehr harte, aber sehr gute Rallye für uns", bilanzierte Gardemeister. "Sie hat bestätigt, was ich immer schon gesagt habe: Wenn wir problemlos durchkommen, können wir um gute Positionen mitkämpfen. Ich war auch sehr stolz, dass ich am Samstag die erste Bestzeit für Suzuki holen konnte. Angesichts dessen, dass unsere erste volle Saison nioch gar nicht beendet ist und dass wir nicht getestet haben, zeigt das ein großes Potenzial für die Zukunft. Wir fahren jetzt mit viel Selbstvertrauen zum Finale nach Großbritannien."

"Wir sind sehr stolz auf das, was das Suzuki-Team hier beim Heimlauf erreicht hat", erklärte Teamdirektor Shusuke Inagaki. "Man darf nicht vergessen, dass die Route für alle nagelneu war und damit niemand einen Erfahrungsvorteil hatte. Das zeigt, dass wir mit einigen Spitzenleuten mitkämpfen können, wenn für alle gleiche Ausgangsbedingungen herrschen. Natürlich haben wir noch einen langen Weg vor uns. Aber das ist das deutliche Zeichen, dass wir uns in die richtige Richtung bewegen."

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